Tanzschule „Body & Soul“

Kasseler Tänzerformation SoulFly tritt bei ProSieben-Fernsehshow auf

Übung macht den Meister: Die Formation „SoulFly“, eine der Hip-Hop-Formationen der Kasseler Fitness & Dance Academy „Body & Soul“, trainiert derzeit über zehn Stunden pro Woche. Fotos: Wienecke

Kassel. Sie trainieren noch härter als sonst, derzeit sind es mehr als zehn Stunden in der Woche. Am Donnerstag sind Justin, Chris, Luna, Lolly, Luisa, Nora, Keji, Lidia, Sibel und Fabienne ab 20.15 Uhr beim Fernsehsender ProSieben zu sehen.

Die jungen Tänzer gehören zur Formation „SoulFly“ der Kasseler Tanzschule „Body & Soul“ und treten bei Tanz-Castingshow „Got to Dance“ auf.

Zunächst hofft die Hip-Hop-Formation, die nach aktueller Musik akrobatisch tanzt, auf einen Platz in der Halbfinalrunde, die einen Tag später, am Freitag, 1. August, startet und ab 20.15 Uhr live von Sat.1 aus Köln gesendet wird.

„SoulFly“ besteht seit 2009, die Formation ist eine der Hip-Hop-Gruppen der Fitness & Dance Academy „Body & Soul“ an der Wilhelmsstraße 13 in der Kasseler Innenstadt. Die Gruppe besteht aus 22 Mitgliedern. Zehn von ihnen, zwei Sportler und acht Sportlerinnen im Alter von elf bis 16 Jahren, die seit ihrer Kindheit tanzen, treten in Köln auf.

Justin ist seit 2009 dabei. „Tanzen ist dazu da, Stress abzubauen“, sagt der 16-Jährige. „Mit dem Tanzen kann ich Gefühle ausdrücken, man kann die Seele freilassen“, ergänzt Lidia (15). Den Namen ihrer Formation erklären sie wie folgt: „Tanzen lässt die Seele fliegen, Tanzen verleiht der Seele Flügel“, sagen sie.

Die meisten Tänzer kommen aus Kassel, Luisa reist für das Training aus Melsungen an, Fabienne kommt aus Gudensberg, Nora wohnt in Zierenberg. „Die Choreografien machen Isi und Pete. Von uns kommen noch Ideen hinzu“, sagt die 14-jährige Keji.

Hoffen aufs Halbfinale

Isabell Gabler und Tanzschul-Inhaber Peter Ezedunor trainieren die Formation, sie sind auch privat ein Paar. „SoulFly wurde 2012 und 2013 Deutscher Meister im Hip-Hop und hat bisher zweimal an der Weltmeisterschaft teilgenommen“, berichtet Isabell Gabler. 2012 erzielte die Formation dort den sechsten Platz, 2013 erreichte sie den fünften Platz. Sollte es bei „Got to dance“ mit dem Platz im Halbfinale klappen, sind die Tänzer gut vorbereitet: Sie haben bereits eine neue Choreografie einstudiert. 

Von Bettina Wienecke

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