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Christoph 7 bleibt am Boden: Hubschrauberflotte darf nicht fliegen

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Von: Kathrin Meyer

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Darf vorerst nicht abheben: Der Rettungshubschrauber Christoph 7 muss wie die gesamte orangefarbene Flotte überprüft werden.
Darf vorerst nicht abheben: Der Rettungshubschrauber Christoph 7 muss wie die gesamte orangefarbene Flotte überprüft werden. © Jessica Sippel

Der orangefarbene Rettungshubschrauber Christoph 7 bleibt in Kassel vorerst am Boden. Die gesamte Flotte ist von einer Sicherheitsmaßnahme betroffen.

Kassel – Betroffen sind folglich auch Hubschrauber unter anderem in Frankfurt, Hannover und Hamburg. Konkret heißt das: Nachdem die Funkanlage der Hubschrauber erneuert worden war, waren laut einer Mitteilung bei einer Überprüfung Schäden an einer Steuerstange eines Zivilschutzhubschraubers des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe festgestellt worden.

Das mit der Modifikation beauftragte Unternehmen hatte demnach diese bereits zuvor bei weiteren zwölf Zivilschutzhubschraubern durchgeführt. Nachdem der erste Schaden bekannt wurde, hatten Untersuchungen gleiche Schäden an weiteren Hubschraubern aufzeigt. Um die Flugsicherheit nicht zu gefährden, mussten die betroffenen Hubschrauber zunächst aus dem Betrieb genommen werden.

Kassel: Rettungshubschrauber bleibt am Boden: Polizei arbeitet mit Hochdruck an Schadensaufklärung

Bei den betroffenen Luftrettungsstationen handelt es sich um Christoph 2 in Frankfurt/Main, Christoph 4 in Hannover, Christoph 7 in Kassel, Christoph 9 in Duisburg, Christoph 12 in Siblin, Christoph 13 in Bielefeld und Christoph 29 in Hamburg.

Die Bundespolizei-Fliegergruppe arbeite mit Hochdruck an der Schadensaufklärung, sowie an der schnellstmöglichen Wiederaufnahme des Flugbetriebes an den genannten Stationen, heißt es. Solange wird der orangefarbene Hubschrauber in Kassel durch einen blauen Hubschrauber der Bundespolizei ersetzt. Es seien aber nicht alle Zivilschutzhubschrauber des BBK sind betroffen, heißt es. (Kathrin Meyer)

Ob bei Waldbränden, Rettungseinsätzen oder großflächigen Fahndungen: Hubschrauber sind Helfer in der Not. Doch bevor ein Hubschrauber in Hessen zu einem Waldbrand-Einsatz losfliegen darf, müssen zunächst die Hebel der Bürokratie in Gang gesetzt werden - und zwar mithilfe eines Fax-Gerätes.

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