Ortsbeirat fordert mehr Sicherheit

Schenkebier Stanne: Ampel für Fußgänger soll her

Kassel. Die neue Verkehrsunterführung am Jungfernkopf soll für mehr Sicherheit sorgen. Seit einer Woche ersetzt sie den bisherigen beschrankten Bahnübergang.

Aus Sicht vieler Anwohner birgt die vorübergehende Verkehrsregelung an der Unterführung aber vor allem Gefahren.

Der Ortsbeirat hat jetzt eine Fußgängerampel an der Baustelle gefordert. Für Fußgänger gibt es bislang nur auf einer Seite der Unterführung einen Gehweg. Das Überqueren der Straße ist aber schwierig, weil der Autoverkehr, der vorübergehend mit einer Ampel geregelt wird, abgesehen von einer kurzen Pause immer von einer der beiden Seiten Grün hat.

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Auf die Sicherheitsbedenken hatte die Stadt bereits Anfang der Woche reagiert: Seit Dienstag sind jeweils von 7 bis 15 Uhr zwei Sicherungsposten im Einsatz. Ähnlich wie Schülerlotsen helfen sie den Kindern auf dem Schulweg und anderen Fußgängern über die Straße. Diese Lösung sei nicht ausreichend, war sich der Ortsbeirat einig. Solange keine Ampel vorhanden sei, müssten die Sicherungsposten mindestens bis 18 Uhr eingesetzt werden, forderten die Stadtteilvertreter. Denn beispielsweise die Hortkinder seien erst nach 17 Uhr auf dem Heimweg. Zudem müsse auf der Schenkebier Stanne unverzüglich Tempo 30 ab den Frasenweg bis zur Unterführung angeordnet werden.

Der Bau des zweiten Gehwegs komme zügig voran, berichtete Bischoff. „Wenn das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht, ist er in zwei Wochen fertig.“ Wenn die Autos dann auf beiden Spuren unter der Brücke fahren, ist eine Verkehrsinsel vorgesehen, die das Überqueren der Straße erleichtert.

Nachbessern am Kiefernweg

Auch an der neuen Fußgängerbrücke am Kiefernweg sieht Ortsbeirat noch Nachbesserungsbedarf. Am Übergang zur Straße müsse eine optische Barriere eingerichtet werden. Sonst bestehe die Gefahr, dass Fußgänger und Radfahrer nicht auf den Verkehr auf dem Eisenbahnweg achteten. Erneut forderte der Ortsbeirat, dass auf dem Eisenbahnweg zwischen der Brücke und der Straße „Am Wäldchen“ ein Gehweg angelegt wird.

Von Katja Rudolph

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