150 Menschen demonstrierten in der Kasseler Innenstadt gegen Fleischkonsum

„Schlachthäuser schließen“

Sie demonstrierten für die Schließung aller Schlachthäuser: In Kassel zogen etwa 150 Aktivisten durch die Innenstadt. Foto:  Konrad

Kassel. Für die Schließung aller Schlachthäuser demonstrierten am Wochenende etwa 150 Menschen in der Kasseler Innenstadt. Anlass war eine weltweite Protestaktion in Städten wie Toronto, New York, Bern oder Paris.

„Wir wollen mit der Aktion einen Anstoß geben, verantwortungsvoll zu leben“, sagte Johanna Leng aus Kassel. Sie hatte die Aktion in Kassel organisiert. Unterstützt wurde sie unter anderem von der Albert-Schweitzer-Stiftung und der Umweltorganisation Greenpeace.

Jedes Jahr würden weltweit mehr als 60 Milliarden Land- und über 1000 Milliarden Wassertiere unnötig getötet, sagte sie. Neben dem Tierschutz spielten auch Umwelt- und Ernährungsaspekte eine wichtige Rolle, etwa durch den Futtermittelanbau in Entwicklungsländern. Ab 15 Uhr zogen die Teilnehmer der Aktion etwa eine Stunde lang mit Transparenten über die Obere Königsstraße bis zum Stern und wieder zurück.

Zuvor hatten sie mit Informationsständen und einer Kundgebung am Rathaus auf die Thematik aufmerksam gemacht. Bei der Kundgebung riefen die Teilnehmer dazu auf, bestehende Werte und das eigene Handeln kritisch zu reflektieren. Während der Kundgebung und des Demonstrationszuges wurden die Straßenbahnen über den Scheidemann-Platz umgeleitet. (pmk) Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:

www.kassel-vegan.de

www.veggietale.de

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