Kokain, Ecstasy und Haschisch entdeckt

Schlag gegen Drogenbande: Drei Männer in U-Haft

Kassel. Der Kasseler Polizei ist erneut ein Schlag gegen den Drogenhandel gelungen: Wie die sie am Dienstag mitteilte, wurden am Freitag vier Tatverdächtige in Kassel festgenommen.

Zudem wurde ein Tatverdächtiger in Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) gefasst.

Zeitgleich wurden insgesamt fünf Wohnungen in Kassel, Vellmar und Arnsberg von Beamten des Polizeipräsidiums Nordhessen sowie der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis durchsucht. Das teilen Polizeisprecher Matthias Mänz und Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, mit.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter von 20, zweimal 22, 24 und 25 Jahren. Sie stehen im Verdacht, Drogen aus dem benachbarten Ausland nach Deutschland geschmuggelt und anschließend damit gehandelt zu haben.

Bei den Wohnungsdurchsuchungen am Freitag hätten die Beamten in der Kasseler Wohnung eines der beiden 22-Jährigen über fünf Kilogramm Marihuana gefunden. In der Wohnung des 24-Jährigen aus Kassel fanden die Beamten etwa zwei Kilogramm Haschisch, 200 Gramm Kokain, rund 1000 Ecstasy Tabletten, eine Schreckschusswaffe sowie eine größere Menge Bargeld. Bei den Durchsuchungen von zwei Wohnungen in Arnsberg wurden kleinere Mengen Kokain und Marihuana gefunden.

Am Samstag erfolgte auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft die Vorführung der beiden 22-jährigen und des 24-jährigen Tatverdächtigen vor Haftrichtern am Amtsgericht Kassel. Gegen alle drei Männer wurde Haftbefehl erlassen. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Gegen den 20- und den 25-jährigen Tatverdächtigen ergaben sich bei den weiteren Ermittlungen keine Haftgründe, weshalb sie wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Die Ermittlungen gegen alle fünf Männer dauern an.

Erst Mitte November waren in Bettenhausen fünf mutmaßliche Drogendealer aus Albanien festgenommen und sieben Kilogramm Kokain sichergestellt worden. Beide Fälle hätten nichts miteinander zu tun, sagt Mänz. Die Festnahmen der Verdächtigen seien durch Zufall innerhalb weniger Wochen erfolgt. Die Polizei stelle derzeit keine Zunahme bei der Drogenkriminalität in Kassel fest.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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