Bundespolizei findet Cannabis-Plantage bei Wohnungsdurchsuchungen in Kassel

Schlag gegen Drogenszene: Zwei Männer in Kassel festgenommen

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Drogenfund: In Kassel entdeckten Bundespolizei und Zoll eine Plantage.

Kassel. Auf eine Cannabis-Plantage mit sind Beamte von Bundespolizei und Zollfahndung am Donnerstag gestoßen, als sie Wohnungen in Kassel durchsuchten. Zudem seien 600 Euro Bargeld und 100 Gramm Marihuana sichergestellt worden.

Das sagte Reza Ahmari, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Koblenz. Dort laufen die Ermittlungen in einem größeren Verfahren gegen einen Drogenring, der europaweit agiert.

In Folge der Durchsuchungen in der Kasseler Nordstadt und im Vorderen Westen seien ein 26-Jähriger und ein 33-Jähriger vorläufig festgenommen worden.

Bundespolizei und Zoll waren den beiden Kasselern im Zuge der Ermittlungen gegen den internationalen Drogenring auf die Spur gekommen. Mitte Januar waren in Deutschland und Belgien 52 Immobilien durchsucht worden. Dabei waren Ermittler nahe der belgischen Stadt Antwerpen auf eine 1000 Quadratmeter große Cannabis-Plantage gestoßen.

Eine Verhandlung infolge der Aktion aus dem Januar hat noch nicht stattgefunden. Der 26-Jährige und der 33-Jährige stehen laut Amari im Verdacht, Marihuana von mutmaßlichen Angehörigen des internationalen Drogenrings gekauft zu haben. Anschließend sollen sie das Rauschgift an Konsumenten weiterveräußert haben. Inzwischen seien die beiden Männer wieder auf freiem Fuß.

Die Pflanzen in der jetzt gefundenen Cannabis-Plantage seien noch im Aufwuchs gewesen und erst zehn bis 15 Zentimeter groß gewesen. Lediglich eine Cannabis-Pflanze sei mit einer Größe von etwa 40 Zentimetern „erntereif“ gewesen. (clm)

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