Zissel-Empfang auf dem Fahrgastschiff "Hessen"

Schleusen-Sanierung soll deutlich schneller gehen als gedacht

Kasseler Schleuse (Archivbild): Die Sanierung soll deutlich schneller vorankommen. 

Kassel. Beim Zissel-Empfang des Ministerpräsidenten auf dem Fahrgastschiff "Hessen" gab es gute Nachrichten zur Kasseler Schleuse.

Die Sanierung soll deutlich schneller abgeschlossen sein als ursprünglich gedacht. Staatsministerin Eva Kühne-Hörmannwusste zu berichten, dass die Politik offenbar spurt, wenn es um den Zissel geht: „Wir haben jetzt einen Weg gefunden, wie die Stadt Kassel die Fuldaschleuse übernehmen kann.“ Bund, Land und Stadt Kassel hätten sich verbindlich über eine Kostenaufteilung zur Sanierung des maroden Wasserbauwerks geeinigt, das bei diesem Zissel erstmals unbenutzbar ist. Es werde gewiss deutlich kürzer als sieben Jahre dauern, bis wieder Boote die Schleuse passieren können, sagte Kühne-Hörmann. „Jetzt muss noch alles geregelt werden, was die Technik betrifft.“

Die Ministerin war Gastgeberin beim traditionellen Zissel-Empfang der Hessischen Ministerpräsidenten auf dem Fahrgastschiff „Hessen“. Nach der Eröffnungszernemonie ging dazu eine große Schar geladener Gäste an Bord, der Weg durch die Schleuse musste – siehe oben – diesmal ausgelassen werden. Vom Schiff aus erlebten das Hissen des Zisselhärings unter anderem Gabriele Wolff-Eichel (Freunde des Stadtmuseums), Carsten Bachmann sowie Alexander Kropf von der Autohandelsgruppe Glinicke, Gabrieleund Jürgen Distler (Distler Gastro), Uni-Präsident Prof. Dr. Reiner Finkeldey und sein Amtsvorgänger Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep sowie Juwelier Maximilian Schmidt.

Zissel-Auftakt 2017

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