Schleuser mit syrischer Familie auf A7 gefasst

Kassel. Ein mutmaßlicher Schleuser ist am Montag der Polizei ins Netz gegangen. Der 55 Jahre alte Rumäne war mit einer fünfköpfigen syrischen Familie auf der A7 unterwegs. Die Autobahnpolizei Bad Hersfeld wurde bei Kirchheim auf den Wagen aufmerksam.

Da das syrische Paar mit drei Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren keine Aufenthaltspapiere hatte, bestand der Verdacht der unerlaubten Einreise. Sie wurden der Bundespolizei in Kassel übergeben.

Gegen den 55-jährigen Rumänen wird wegen des Verdachts der Schleusung ermittelt. Der Mann kam nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. Die syrische Familie wurde in die Erstaufnahmestelle für Asylsuchende in Gießen gebracht.

Die große Zahl ohne Papiere einreisender Flüchtlinge beschäftigte die Bundespolizei noch mehrfach am Montag. Im Bahnhof Wilhelmshöhe wurden drei Männer aus Syrien aufgegriffen, die in einem ICE aus Richtung Würzburg saßen.

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Am Abend trafen Beamten am Kasseler Hauptbahnhof eine verzweifelte 37-jährige Frau aus Syrien, die ebenfalls keine gültigen Papiere hatte. Wie sich herausstellte, wurde sie auf der Reise nach Deutschland von Mann und Kind getrennt, berichtet Bundespolizeisprecher Klaus Arend. Nach einer provisorischen Unterbringung bei der Bundespolizei wurde die Frau am Dienstagvormittag in den Zug nach Karlsruhe gesetzt: In der dortigen Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge waren ihr Mann und ihr Kind gelandet. (rud)

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