Schlosshotel: Ausbau kommt in Etappen

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Schlosshotel Kassel: In mehreren Etappen soll es für einen Millionenbetrag ausgebaut und umgestaltet werden.

Kassel. Das Schlosshotel im Bergpark Wilhelmshöhe ist bereits vor dem geplanten Komplett-Umbau so gut ausgelastet wie in den vergangenen 20 Jahren nicht. Die Umgestaltung soll Millionen kosten und nun, anders als ursprünglich vorgesehen, in Etappen bis 2014 über die Bühne gehen.

Dafür sind die nächsten Jahre vorgesehen, in denen das Hotel nicht nur umgestaltet, sondern auch in punkto Komfort aufgewertet werden soll.

Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, dass der Bergpark bald möglicherweise zum Unesco-Welterbe erklärt wird. Dafür hatte der Investor fast zwei Jahre mit dem Land Hessen verhandelt, dem das Gelände gehört. Nach Jochingers aktualisierter Planung soll das Hotel nicht mehr in einem durchgehenden Bau-Kraftakt, sondern abschnittsweise im laufenden Gästebetrieb erneuert werden. Dies sei eine Konsequenz der guten Auslastung und werde sich bis Ende 2014 hinziehen. Das Hotel soll von 101 auf 165 Zimmer wachsen.

Neue Zimmer zur documenta

Bis Mai, rechtzeitig zur documenta, sollen 15 neu angebaute Zimmer und Suiten zur Stadtseite hin fertig werden. Parallel laufen die Bauarbeiten für eine 700 Quadratmeter große Wellness-Landschaft. Allein in den Osttrakt will Jochinger 6,5 Millionen Euro investieren.

Eigentümer Gerhard Jochinger nannte gegenüber der HNA eine derzeitige Auslastungsquote von 55 Prozent. Dies ist ein Wert, wie er in besucherstarken Metropolen wie München, Berlin und Hamburg üblich ist. Im Bundesdurchschnitt liegt die Bettenauslastung unter 38 Prozent. (asz)

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