Schnarchfrei durchs Leben

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Innovative Therapien in moderner Praxis: Dr. Kuhlemann setzt vielfältige Behandlungsformen zur Beseitigung des Schnarchens ein. Dazu gehören auch operative Möglichkeiten.

Schnarchen hat nicht nur negative Auswirkungen auf Partnerbeziehungen. Es kann auch Vorbote von ernsthaften, manchmal sogar lebensbedrohlichen Krankheiten sein.

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„In Deutschland schnarchen circa 60 Prozent aller Männer und 40 Prozent aller Frauen über 60 Jahre“, sagt Dr. med. Ulf Kuhlemann, HNO-Facharzt mit der Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“ und Belegarzt am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel. Auch bei jüngeren Menschen könne es im Schlaf zu den lauten Atemgeräuschen in den oberen Luftwegen kommen.

Frühzeitig zum Arzt gehen

Die Palette des Schnarchens reicht vom harmlosen Gelegenheitsschnarchen bis zum „apnoischen Schnarchen“, bei dem es zu einer gefährlichen Absenkung der Sauerstoffsättigung im Blut kommen kann. Zunächst verursacht das regelmäßige Schnarchen meistens Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit. Später kommen Erschöpfungszustände, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen hinzu. Im schlimmsten Fall drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. „Wenn Sie bei Ihrem Partner Atemaussetzer während des Schnarchens bemerken, sollten Sie deshalb umgehend einen Arzt aufsuchen“, rät Dr. Kuhlemann. Eine Schlaflabordiagnostik helfe, sich Klarheit über den Umfang des Schnarchens zu verschaffen. Gegebenenfalls sei auch die Anpassung einer Sauerstoffmaske (CPAP-Maske) zu diskutieren.

Operative Möglichkeiten 

„Neben internistischen und neurologischen Ursachen sowie Kieferfehlstellungen liegen sehr oft operativ korrigierbare Ursachen des Schnarchens im HNO-Bereich vor“, erklärt Dr. Kuhlemann. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen geben ihm zufolge Hinweise, dass Schnarch-Operationen positive Auswirkungen nicht nur auf das Schnarchen selbst haben, sondern auch die negativen gesundheitlichen Folgen des Schnarchens positiv beeinflussen können.

Die häufigsten operativ korrigierbaren Ursachen sind beengte anatomische Verhältnisse in der Nase, ein zu schlaffes Gaumensegel oder ein zu großes Zäpfchen.

Oft mehrere Ursachen

Nicht selten treffen mehrere Faktoren zusammen, die sich dann gleichzeitig operativ beheben lassen. „Nach Begradigung einer Nasenscheidewand, dem Abtragen von Polypen oder von Schleimhautschwellungen in der Nase, welches unter Umständen auch laserchirurgisch erfolgen kann, geht es den Patienten häufig schlagartig besser“, weiß Dr. Kuhlemann aus seiner langjährigen Erfahrung.

Gesunder Schlaf steigert die Lebensqualität

Viele der Schnarchsymptome lassen sich durch operative Eingriffe komplett beheben. Dadurch gewinnt der Patient an Lebensqualität. Im Schlafzimmer ist das Schnarchen dann kein Thema mehr. Der HNO-Arzt weist den Betroffenendurch fachkundige Beratung und die operative Therapie den Weg zum schnarchfreien, gesunden Schlaf. (pdi)

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