Schockanruf: Betrüger zockte 2400 Euro ab

Kassel. Eine 61-jährige Anwohnerin der Meißnerstraße (Süsterfeld-Helleböhn) ist am Samstagnachmittag auf einen so genannten Schockanruf hereingefallen und hat an einen Betrüger 2400 Euro übergeben.

Laut Polizeisprecherin Sabine Knöll erhielt die Frau gegen 16 Uhr einen Anruf von einem russisch sprechenden Mann, der sich als ihr Sohn ausgab. Der angebliche Sohn habe erklärt, ein Mädchen überfahren zu haben. Für die Behandlung des Kindes würde er dringend 25 000 Euro benötigen, andernfalls müsse er ins Gefängnis.

In dem Glauben, dass ihr Sohn wirklich in einer Notlage sei, übergab die 61-Jährige einen von dem Anrufer angekündigten Geldabholer 2400 Euro. Erst nachdem der Betrüger mit dem Geld verschwunden war und der Frau Zweifel kamen, rief sie ihren in Russland wohnenden Sohn an, wodurch der Schwindel aufgedeckt wurde.

Der Geldabholer ist etwa 1,74 Meter groß, 20 bis 25 Jahre alt, blau-graue Augen, helle Haut, rote Augenbrauen, daher vermutlich auch rote Haare. Er war dunkel gekleidet und trug eine schwarze Wollmütze. (use)

Hinweise auf den Täter an die Polizei unter Tel. 05 61/9100.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.