Schwaches Salzgeschäft belastet K+S

Kassel. Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S rechnet nach einem Ergebnisrückgang 2012 mit Zuwächsen in diesem Jahr. „Alles in allem gehen wir von einer leichten Erhöhung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses aus“, erklärte K+S-Chef Norbert Steiner am Donnerstag.

Er bestätigte damit die bisherige Prognose. Im Salzgeschäft sei allein wegen des kalten Winters ein spürbares Absatzplus zu erwarten. Im vergangenen Jahr hatte in schwaches Salzgeschäft für einen Rückgang des operativen Ergebnisses gesorgt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Bewertungsveränderungen von Derivaten sank demnach um 10,8 Prozent auf 808,5 Millionen Euro. Der Umsatz ging leicht um 1,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zurück. (dpa)

Kurz-Interview mit Chef Steiner

Herr Steiner, das Geschäftsjahr 2012 verlief nicht so gut wie zunächst erwartet. Woran lag es?

Norbert Steiner: Zunächst: Das Geschäftsjahr 2012 war für die K+S Gruppe insgesamt ein erfolgreiches Jahr. Der Umsatz erreichte annähernd das gute Vorjahresniveau, und das operative Ergebnis lag sehr nah bei der zuletzt von uns veröffentlichten Prognose. Unser Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte erzielte sein bislang zweitbestes Ergebnis. Leider konnten wir im Auftausalzgeschäft aufgrund der trockenen und milden Witterung nicht an das Niveau des Jahres 2011 anschließen.

Wie sieht es in diesem Jahr aus?

Steiner: Wir sind sowohl im Düngemittelgeschäft als auch im Geschäftsbereich Salz, wo wir eine spürbare Erhöhung der Absatzmenge schon allein aufgrund der winterlichen Verhältnisse der vergangenen Wochen erwarten, sehr ordentlich ins neue Jahr gestartet. Insgesamt gehen wir für die K+S Gruppe in diesem Jahr von einer leichten Erhöhung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr aus. (jop)

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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