Bundespolizei griff Schwarzfahrer mit 5,22 Promille in ICE auf

Kassel. Einen Wert von 5,22 Promille Alkohol hatte ein 32-Jähriger aus Polen im Blut, den Beamte der Bundespolizei am Dienstagabend in einem ICE aufgriffen.

Der völlig betrunkene Mann habe in dem Zug von Hannover nach Kassel-Wilhelmshöhe innerhalb kurzer Zeit einen Liter Schnaps zu sich genommen, sagte Benny Roob, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Kassel. Zudem habe er keine Fahrkarte bei sich gehabt.

Mit einem Rettungswagen sei der 32-Jährige in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden. Dabei sei er von zwei Polizisten begleitet worden. In der Klinik sei der Wert von 5,22 Promille bei einem Blutalkoholtest ermittelt worden.

Am Mittwochmorgen sei der 32-Jährige wieder entlassen worden. Mit immer noch drei Promille Alkohol im Blut habe er sich sofort wieder in den Bahnhof Wilhelmshöhe begeben. Dort habe er in einer Drogerie eine Flasche Bier aus einem Regal genommen, sie vor Ort ausgetrunken und wieder zurück ins Regel gestellt. Daraufhin alarmierte der Marktleiter die Bundespolizei.

Ein erneuter Atemalkoholtest habe den Wert von 2,91 Promille ergeben. Da er dennoch keine Ausfallerscheinungen gezeigt habe, wurde er auf freien Fuß gelassen. (clm)

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