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Freizeitcenter „funXperience“ eröffnet in Kassel: Schwarzlicht-Minigolf in ausgefallener Kulisse

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Von: Evelina Kern

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Mitten im Urwald: Der zweite Raum des Schwarzlicht-Minigolf-Abenteuers im Freizeitcenter „funXperience“ in Kassel führt hindurch durch die Tropen.
Mitten im Urwald: Der zweite Raum des Schwarzlicht-Minigolf-Abenteuers im Freizeitcenter „funXperience“ in Kassel führt hindurch durch die Tropen. © Evelina Kern

Am Samstag eröffnet das neue Freizeitcenter „funXperience“ in Kassel. Bei einem Besuch vorab findet man sich inmitten einer neuen, neonbunt leuchtenden Welt hinter dem Kulturbahnhof wieder.

Kassel – Da ist das Gefühl, fast über Wasser zu schweben, der Schläger schwingt, während einen Fische umkreisen. Was nach der Erzählung eines abstrakten Traums klingt, ist der Beginn eines Nachmittags im neuen Kasseler Freizeitcenter „funXperience“, das am Samstag seine Türen hinter dem Kasseler Kulturbahnhof öffnet. Dort gibt es verschiedene Welten zu erkunden.

Beim Betreten heißt es gleich, sich von der Vorstellung von leicht in die Jahre gekommenen Minigolf-Anlagen im Grünen zu verabschieden. Denn Minigolf findet hier inmitten neonbunt leuchtender und ausgefallener Szenerien mit kreativ gestalteten Bahnen statt.

Ausgerüstet mit speziellem Handy, 3D-Brillen, Golfschlägern und -bällen taucht man in eine andere Welt ein. „Tauchen“ ist dabei das richtige Stichwort. Denn der erste der drei Räume, in denen man an 18 unterschiedlichen Minigolfbahnen sein Können beweisen kann, ist eine Unterwasserwelt. Begleitet von Wasserplätschern und den Rufen eines Wals, tastet man sich Schritt für Schritt im Raum voran. Poseidon, eine große Krake und unzählige Fische beäugen dabei, wie man sich zuerst unbeholfen daran gewöhnen muss, scheinbar über Wasser zu laufen. Durch die Spezial-Brillen scheinen die Fische auf einen zuzuschwimmen.

Unterwasserwelt: HNA-Volontärin Evelina Kern.
Unterwasserwelt: HNA-Volontärin Evelina Kern. © Schachtschneider, Dieter

An die Atmosphäre, die Lichter und die verschobene Sicht durch die Brille gewöhnen sich die Augen aber sehr schnell. Trotzdem gestaltet sich der erste Schlag mit dem Golfschläger schwieriger als gedacht. In der ozeanischen Dunkelheit verstecken sich einige Hindernisse auf den Bahnen, die mit bloßem Auge im ersten Moment nur schwer zu erkennen sind. Schlag für Schlag, Bahn für Bahn wird es besser.

Im zweiten Raum ist eine erneute Akklimatisierung notwendig. Denn aus der Unterwasserwelt hinaus geht es in die tropischen Gegenden des Urwalds. Hier heißen verschiedene Tiere wie Affen, ein Faultier und ein Krokodil, aber auch die Moai-Köpfe der Osterinseln einen willkommen. Auch die Geräuschkulisse, mit Vogelgezwitscher, schreienden Affen und einem leisen Plätschern im Hintergrund katapultiert einen während des Spielens in eine ganz andere Welt.

Es ist spürbar, dass bei der Gestaltung der Minigolfbahnen der Kreativität keine Grenzen gesetzt wurden. Ob durch einen eisernen Tunnel, hinein in einen heißen Vulkan – jede Bahn birgt ihre eigenen Herausforderungen für ungeübte, aber auch professionellere Golfer. Oft ist hier eine gewisse Präzision gefragt. Ist der Schlag, der den Golfball trifft, zu zögerlich, rollt er sogleich wieder den Hang des Vulkans hinunter.

Das Gründer-Team: Leon Pagels (von links), Alexander Hildebrand und Frank Ketelsen.
Das Gründer-Team: Leon Pagels (von links), Alexander Hildebrand und Frank Ketelsen. © Dieter Schachtschneider

Im letzten Raum führt der Weg in eine gänzlich andere Sphäre. Zwischen an die Wände gesprühten Planeten, Raketen und Raumstationen rollen die Golfbälle im Weltraum. Auch hier passen die Minigolf-Bahnen wieder ganz zum Kontext des Raums. Ob eine Rakete hinauf oder am Mars vorbei – langweilig wird es auch hier nicht. „Die Bahnen werden wir auch immer mal wieder ändern, damit es spannend bleibt“, erklärt Mitbegründer Alexander Hildebrand.

Doch auch beim ersten Besuch wird man nicht müde, alle Einzelheiten dieser Welt zu entdecken. Und mit Sicherheit sind dann noch nicht alle Details der liebevoll gestalteten Wasser-, Urwald- und Weltraumlandschaften entdeckt. (Evelina Kern)

Service

Freizeitcenter funXperience, Schillerstraße 50 bis 52. Eröffnung am Samstag um 10 Uhr. Regulär ist dann Montag bis Donnerstag von 15 bis 21 Uhr, Freitag 15 bis 23 Uhr, Samstag 10 bis 23 Uhr, Sonntag 10 bis 23 Uhr geöffnet. Der Normalpreis beträgt von Montag bis Donnerstag 12,70 Euro, Freitag bis Sonntag 13,70 Euro. Für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung gibt es Ermäßigungen.

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