„Sebastian“ scheiterte mit Enkeltrick

Niederzwehren. Ein Trickbetrüger scheiterte am Mittwoch mit dem sogenannten Enkeltrick. Dabei handelt es sich um eine Betrugsmasche, bei der ein Anrufer vorgibt, ein Verwandter oder Freund der Familie zu sein.

Um ihn aus einer Notlage zu befreien, sei die sofortige Zahlung eines, meist hohen, Geldbetrages erforderlich. Nach Angaben von Polizeisprecher Thomas Kostka hatte ein Mann gegen 11.55 Uhr bei einer 61-jährigen Frau aus Niederzwehren angerufen. Er behauptete, ein Verwandter zu sein. Die Rückfrage der Frau, ob der Anrufer Sebastian sei, bestätigte er. Der Unbekannte wollte 28 000 Euro von der Frau haben. Er habe eine Wohnung gekauft und säße jetzt bei einem Notar. Etwas irritiert erwiderte die 61-Jährige, dass sie erst mit ihrer Bank sprechen müsse. Der Anrufer wollte in ein paar Minuten nochmals anrufen, um sich zu vergewissern, ob das mit dem Geld geklappt habe.

Die 61-Jährige rief sofort bei ihrer Schwester an und schilderte ihr den Sachverhalt. Der Schwester waren die Machenschaften der Betrüger bekannt und sie warnte die 61-Jährige, die daraufhin der Polizei den Vorfall meldete. Gegen 12.20 Uhr rief der Unbekannte erneut an, um sich nach dem Geld zu erkundigen. Die Frau ging aber nicht weiter auf den Anrufer ein und legte auf.

Weitere Angaben zur Tat und Täter konnte die Frau auch gegenüber den Polizeibeamten der Kriminalpolizei nicht machen. Der Anrufer wird als etwa 30 bis 40 Jahre alter Mann beschrieben, der akzentfrei deutsch gesprochen hat. (use)

Hinweise an die Polizei unter Tel. 05 61/9100.

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