Demo gegen das Sterben im Meer

Seerettung von Flüchtlingen: 2000 Teilnehmer bei Demo in Kassel

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Kassel. Die Demos gegen das Sterben im Meer gehen auch in Kassel weiter: Am Wochenende haben sich nach einem Aufruf der Bewegung „Seebrücke“ erneut rund 2000 Menschen versammelt (hier vor dem Rathaus). 

Sie haben gefordert, dass die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer verstärkt, statt eingeschränkt werden müsse.

Deutschlandweit waren wieder Zigtausende auf die Straße gegangen, um dagegen zu protestieren, dass ein Massensterben von Menschen auf der Flucht von der Politik billigend in Kauf genommen werde. 

„Die Grundlagen des Zusammenhalts unserer Gesellschaft geraten ins Rutschen, wenn europäische Regierungen Schiffen, die Schiffbrüchige gerettet haben, die Einfahrt in die Häfen verweigern“, sagte einer der Redner, Dechant Harald Fischer. Hilfeleistung zu unterlassen obwohl sie möglich wäre oder sie zu behindern sei ebenso Terror, wie eine Bombe auf eine belebte Straße zu legen. 

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