Überfall auf Prostituierte

Serienräuber gesteht weitere Taten

Kassel/Homberg – Der mutmaßliche Serienräuber, der vergangenen Freitag in Homberg/Efze festgenommen worden ist, hat weitere Raubüberfälle gestanden.

Neben den vier bereits bekannten Fällen in Kassel und Ludwigsau (Kreis Hersfeld-Rotenburg) habe der 55-Jährige zu weiteren bewaffneten Raubüberfällen in der Region ausgesagt, teilt Polizeisprecher Matthias Mänz mit.

Demnach ist der Mann auch für die folgenden fünf Taten verantwortlich:

. am 25. Oktober 2019 auf eine Prostituierte in einer Terminwohnung in der Ysenburgstraße in Kassel,

. am 16. November 2019 auf eine Tankstelle in Wabern,

. am 17. Januar auf eine Tankstelle in Melsungen,

. am 19. Januar auf dieselbe Tankstelle in Melsungen,

. am 5. Februar auf eine Tankstelle in Schwalmstadt

Zudem habe der Mann mittlerweile eingeräumt, die vier Taten begangen zu haben, derer er dringend tatverdächtig war:

. am 18. Oktober 2019 auf einen Autohandel in der Leipziger Straße in Kassel,

.  am 23. Oktober 2019 auf einen Autohandel im Ölmühlenweg in Kassel,

.  am 15. November 2019 auf ein Bettenfachgeschäft in der Kohlenstraße in

Kassel,

. am 19.12.2019 auf eine Tankstelle in Ludwigsau-Mecklar (Kreis Hersfeld-Rotenburg)

Darüber hinaus habe der 55-Jährige Angaben zu weiteren Überfällen außerhalb Hessens gemacht, zu denen nun weitere Ermittlungen gemeinsam mit den jeweils zuständigen Behörden erfolgen. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der sich nun in der Justizvollzugsanstalt Kassel I in Wehlheiden befindet.

Den entscheidenden Hinweis auf den tatverdächtigen habe eine aufmerksame Zeugin aus Ludwigsau geliefert. Sie hatte unmittelbar nach dem Raubüberfall am 19. Dezember vergangenen Jahres auf die Tankstelle im Ortsteil Mecklar ein flüchtendes Fahrzeug beobachtet und der Polizei später eine Beschreibung des Wagens angeben können. Durch diesen Hinweis habe der Tatverdächtige schließlich identifiziert und am vergangenen Freitag festgenommen werden können. 

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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