Wir setzten ein Zeichen – Gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Diskriminierung

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B. Braun, Hübner, SMA, Viessmann, Volkswagen und Wintershall Dea unterzeichnen gleichlautende Betriebsvereinbarung „Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz“.

Extremismus kann entsetzliche Folgen haben. Der schreckliche Mord an unserem Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke hat auf bestürzende Weise deutlich gemacht, welche Folgen Fanatismus, Hass und Verblendung haben können. Vor dem Hintergrund, dass es mutmaßlich eine rechtsextrem motivierte Handlung war, haben wir uns entschieden gemeinsam mit den Betriebsräten, frühzeitig eine stabile Basis für ein tolerantes, aufrichtiges und friedliches Miteinander zu legen. Wir haben dazu jeweils gleichlautende Betriebsvereinbarungen für unsere rund 160.000 Beschäftigten in Deutschland geschlossen. 

Die Vereinbarung mit dem Titel „Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz“ wendet sich gegen fremdenfeindliche Äußerungen, intolerantes Verhalten und die Verwendung entsprechender Symbole. Sie gilt ab sofort und dient gleichermaßen als verbindliche Grundlage für den Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen sowie als klares Bekenntnis gegen Extremismus. 

Mit der Vereinbarung beziehen wir klar Position. Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz ist die Basis für ein positives Arbeitsklima und damit eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Hetze, Ausgrenzung und menschenverachtendes Verhalten haben in unseren Unternehmen keinen Platz. 

Die Betriebsvereinbarung ersetzt keine bereits geschlossenen Vereinbarungen, sondern bekräftigt rechtsverbindlich das Bekenntnis zu Toleranz und partnerschaftlichem Umgang. Alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte unserer Unternehmen übernehmen Verantwortung für ein faires und tolerantes Verhalten. Auf dem jeweiligen Werksgelände, in ihren Familien und in der Gesellschaft. Alle, die sich nicht an die Vereinbarung halten, müssen mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen rechnen. 

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