Nordhessische Jungforscher stellen bei Jugend-forscht vier Landessieger

SFN-Teams erfolgreich

Landessieger im Gebiet Arbeitswelt wurden Michelle Naass (16), Kay Rübenstahl (18) und Duo Andreas Qiu (18) (von links). Fotos: nh

Kassel. Der Erfolg der Jugend-forscht-Teilnehmer aus dem Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) reißt nicht ab: Jetzt vermeldet SFN-Leiter Klaus-Peter Haupt vom Wettbewerb in Darmstadt erneut vier Landessiege und Qualifikationen zum Bundeswettbewerb, drei dritte Plätze und acht Sonderpreise. Haupt: „Zum zweiten Mal hintereinander stellen wir den Rekord von vier Landessiegen auf.“

Für den 50. Bundeswettbewerb von Jugend forscht ab 26. Mai in Ludwigshafen haben sich insgesamt 14 junge Wissenschaftler aus Hessen qualifiziert. Bei dem Landeswettbewerb, ausgerichtet von der Merck KGaA, präsentierten 70 Jungforscher insgesamt 35 Forschungsarbeiten.

Vom SFN kamen folgende erfolgreiche Sieger:

• Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurden Michelle Naass (16), Duo Andreas Qiu (18) und Kay Rübenstahl (18). Die drei entwickelten ein Testverfahren zum einfachen und schnellen Nachweis des Stoffes Melamin. Er wird häufig als Kunststoff in Plastikgeschirr oder Küchenhelfern verwendet und kann bei großer Hitze in Lebensmittel übergehen. Das Team hat sich nicht nur zum Bundeswettbewerb qualifiziert, sondern außerdem den Sonderpreis „Mut zum Leben geben“ erhalten.

• Landessieger im Bereich Geo- und Raumwissenschaften (Platz 1) wurden Patricia Asemann (16) und Robin Heinemann (15) mit der Arbeit „Bahndaten extrasolarer Systeme“.

• Anselm von Wangenheim (18) wurde Landessieger im Bereich Physik (1. Platz) mit „Monopod - Physik bis zum Umfallen“. Er stellte sich die Frage: Wie viele Beine braucht ein Roboter, um sich fortbewegen und stabil stehen zu können? Mithilfe eines mathematischen Modells, einer Simulation und eines praktischen Modells konnte der Physik-Landessieger nachweisen, dass sich ein Roboter mit einem einzigen Bein im Gleichgewicht halten kann.

• Den Landessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit erhielt Birk Magnussen (14). Er entwickelte eine Steuerung für das Energiemanagement in einem Einfamilienhaus. Sein System ist kostengünstig und auch für Laien programmierbar. Er erhielt den Sonderpreis „Energieeffizienz“.

• Drei dritte Plätze erreichten: Jaro Habiger, Lukas Beutner, Sinan Akkoyun im Bereich Arbeitswelt für „Bau und Konstruktion eines Entspannungshelfers“; Hakon Hennig, Adrian Feldmann, Stephen Eggebrecht (Physik) mit ihrer „Entwicklung einer „Vakuumkammer für Elektronenbeugungsversuche“ und Conrad Ullrich, Felix Nolte im Bereich Technik für ihre „Maulwurfscheuche“.

Für die siegreichen SFN-Teams gab es Sonderpreise und Einladungen zur EU-Präsentation in Brüssel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.