TV-Sender Vox und sein pinkfarbener Bus sorgen für Aufsehen

Die Shopping Queen ist in Kassel

Unverkennbar: Der Shopping Queen-Bus fiel überall sofort auf wie hier in der Friedrich-Ebert-Straße. Fotos von den Kandidaten ließ die Produktionsfirma aus Vertragsgründen nicht zu. Foto:  Rohrbach

Kassel. Kassel hat zurzeit königlichen Besuch. Der ist aber nicht mit einer goldenen Kutsche, sondern mit einem pinkfarbenen VW-Bus unterwegs. Für reichlich Aufsehen sorgt die Visite trotzdem: Die Shopping Queen kurvt durch die Stadt.

Genauer gesagt, war am Mittwoch eine von fünf Anwärterinnen auf den Königsthron in Kassel unterwegs. Petra, rothaarig und geschätzte 50 Jahre alt, möchte in der gleichnamigen VOX-Sendung vom beliebtesten deutschen Modemacher Guido Maria Kretschmer zur Mode-Durchlaucht gekürt werden.

Ob sie es schafft, wann die Kasseler Folge ausgestrahlt wird, welche Modegeschäfte angesteuert werden, wie das Motto heißt, nachdem sich die Kandidatinnen einkleiden müssen - all das wird vom Sender Vox behandelt wie ein kostbares Staatsgeheimnis. Infos gibt es, so hieß es auf HNA-Anfrage, erst kurz vor der Sendung. Wann die ausgestrahlt wird? Kein Kommentar.

Dass plötzlich der pinkfarbene Shopping-Queen-Bus in Kassel unterwegs ist, hatte die große Fangemeinde ruckzuck spitz bekommen und auf HNA Facebook und Kasse-live.de gepostet. Ein Ziel der Shopping-Tour war dadurch schnell ausgemacht: Der Friseursalon „Schicke Schnitte“ in der Friedrich-Ebert-Straße. Eine Modekönigin muss schließlich auch die Haare schön haben.

Frischt die Frisur auf: Friseurmeisterin Sandra Hilpert macht der Kandidatin die Haare. Foto: Rohrbach

„Schicke Schnitte"-Chefin Sandra Hilpert spähte am Mittwoch immer wieder neugierig aus dem Fenster und hielt Ausschau nach ihrer Kundin Petra, deren Besuch vorher abgesprochen worden war: „Eine starke Veränderung wird bei ihrer Naturkrause nicht schwer werden. Ich bin eher gespannt, wie viel Zeit sie für das Styling mitbringt“, sagt Hilpert gelassen. Sie sei nicht aufgeregt, da ihre Kundin im Mittelpunkt stehe.

Bevor sich Petra aber ihre Haare machen ließ, war sie über eine Stunde im schräg gegenüber liegenden Modegeschäft „hab selig“. Die Frau stand unter öffentlicher Beobachtung: Immer wieder guckten Passanten hinein und zückten aufgeregt ihre Handys für Fotos. Kleine Mädchen kreischten sogar vor Glück.

Damit es schöne Shopping-Bilder gibt, musste Petra richtig „arbeiten“: Mehrmals ging sie aus dem Modeladen heraus, damit die Szene aus allen Perspektiven aufgenommen werden konnte. Ob bei dem Aufwand vier Stunden für ein ganzes Outfit reichen? „Ich habe noch eine Stunde und bisher keine Schuhe“, bemerkte Petra trotzdem entspannt.

Wird sie ohne Schuhe auf den Laufsteg müssen? Wie wird Petra sonst aussehen? Wie viele Punkte bekommt sie von ihren Konkurrenten und Guido? Wir warten brennend auf die Fernseh-Show.

Von Rebecca Rohrbach

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