Interview mit Teilnehmerin Kristin - 23-Jährige spricht über ihre Erfahrungen

 Kasseler "Shopping Queen"-Kandidatin: "Habe es mir leichter vorgestellt"

"Shopping Queen" in Kassel: Kristin (23) ist dabei.

Kassel. „Shopping Queen“ in Kassel - zu sehen diese Woche täglich ab 15 Uhr auf Vox. Dabei ist die Auszubildende Kristin (23). Wir sprachen mit ihr.

Wie sind Sie darauf gekommen, bei Shopping Queen mitzumachen? 

Kristin: Ich habe die Sendung immer mit meiner Schwester gesehen, und dachte dabei, das könnte man doch besser und schneller machen - und dann dachte ich, ich muss einfach mal dabei sein.

Konnten Sie es denn besser machen? 

Kristin: Man stellt es sich daheim auf dem Sofa viel leichter vor. Wenn man dann selbst durch die Gegend rennt, ist es schwieriger. Es gibt eben auch Regeln, an die man sich halten muss.

Welche? 

Kristin: Zum Beispiel hat man vier Stunden Zeit, um alles zu erledigen. Dann durften wir nur in ganz bestimmte Geschäfte gehen und man kann nicht den halben Laden auseinander- oder alles mit in die Kabine nehmen.

Nach welchen Kriterien wurden die Teilnehmer ausgewählt? 

Kristin: Ich schätze mal, wie interessant und modebegeistert sie waren. Wir in Kassel waren zwischen 20 und 50 Jahre alt. Es sollte wohl alles etwas durchmischt sein.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie genommen wurden? 

Kristin: Bei mir hat es ein Jahr gedauert, bis sich die Produktionsfirma gemeldet hat. Kassel ist natürlich auch nicht sehr groß und vielleicht deshalb weniger interessant. Kurz vor Weihnachten kam der Anruf und im Februar wurde gedreht.

Was ist dann passiert? 

„Shopping Queen“-Kandidatin Kristin (rechts) beim Einkauf mit ihrer Freundin Inga in Kassel.

Kristin: Erst kam jemand mit Handkamera und ich habe ihm in meiner Wohnung alles gezeigt. Dann wurde das wahrscheinlich der Produktionsfirma vorgestellt, und die haben sich dann die Leute ausgesucht. Zehn Leute wurden, glaube ich, in Kassel gecastet, davon wurden dann vier genommen.

Wie waren die Reaktionen in Ihrem Umfeld? 

Kristin: Die meisten haben sich gefreut, einige hatten aber Sorge, ob ich so dargestellt werden würde, wie ich bin. Aber sonst haben sich alle riesig gefreut.

Wie hat Ihnen der Drehtag gefallen, würden Sie wieder mitmachen? 

Kristin: Ja, ich hätte auch noch eine Woche weiterdrehen können. Ich fand das ganz nett, weil man morgens immer mit Sekt anstößt. Das war schon sehr kurzweilig.

Die Gewinnerin steht ja schon fest, oder? 

Kristin: Ja, sie steht fest, aber das wird am Freitag bekannt gegeben. Das jetzt zu sagen, würde ja die Spannung nehmen.

Hatten Sie, abgesehen von den geschenkten Anziehsachen, sonst noch Vorteile von der Show? 

Kristin: Nein. Aber ich war eine Woche von der Berufsschule freigestellt, und es gab eine Aufwandsentschädigung für Fahrtkosten.

War die Tatsache, dass Sie Maßschneiderin lernen, ein Vorteil, um in die Show zu kommen? 

Kristin: Ich glaube nicht. Auch wenn man vom Fach ist, hat man ja nicht automatisch guten Geschmack gepachtet. Den sollte man schon haben, denke ich.

Zur Person

Kristin, 23 Jahre alt, ist in der heutigen Folge von Shopping Queen zu sehen. Ausgestrahlt wird die Folge wie immer ab 15 Uhr. Wie viele Punkte sie für ihr Shopping von den Konkurrenten bekam, durfte sie vorher nicht verraten. Kristin wurde in Marsberg, Nordrhein-Westfalen, geboren. Sie wohnt in der Kasseler Nordstadt und macht eine schulische Ausbildung zur Maßschneiderin, mit der sie im Sommer fertig ist. Für die Zeit danach befindet sie sich noch auf der Suche nach einem Job.

"Shopping Queen" in Kassel: So kauften die Kandidatinnen ein

Wer die Dienstags-Folge von "Shopping Queen" verpasst hat, kann sie hier kostenlos im Internetbei Vox ansehen.

Die restlichen zwei Folgen zeigt Vox am Donnerstag und Freitag jeweils ab 15 Uhr.

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