Karneval-Gesellschaft und TSC Herkules 1960 luden zur Grün-Goldenen Nacht

Show in Grün und Gold

Ausgezeichnet: Die Kasseler Stadtgarde überzeugte mit akrobatischen Höchstleistungen und toller Choreographie.

Kassel. Narren in schillernden Kostümen, Vampire und Tanzmariechen wirbelten am Samstagabend über die Bühne im Philipp-Scheidemann-Haus. Der Verein Karneval-Gesellschaft und Tanz-Sport-Club Herkules Kassel 1960 hatte zur Grün-Goldenen-Nacht geladen und bot den Besuchern ein rasantes Bühnenprogramm.

Ob alleine, paarweise oder in der Gruppe – die vielfach ausgezeichneten Tänzerinnen und Tänzer begeisterten das Publikum mit akrobatischen Höchstleistungen und ausgeklügelten Darbietungen – so wie die Kasseler Stadtgarde, die amtierender Norddeutscher Vizemeister ist. Und auch bei den Tanzmariechen und Tanzpaaren standen einige Hessen- und Kurhessenmeister auf der Bühne.

Für Schwung vor der Bühne sorgte Zeremonienmeister Michael Schmidt. Fröhlich tanzte und sang er mit, verteilte hier und da kleine Stupse mit seinem Zeremonienstab und ermunterte das Publikum, ordentlich zu schunkeln und zu klatschen. Etwa beim Auftritt der Meistersinger, der mit ein wenig Wehmut endete.

Denn Dieter Schmidt stand zum letzten Mal mit auf der Bühne. Aus gesundheitlichen Gründen muss der musikalische Leiter der Meistersinger nun kürzer treten. Für sein großes Engagement wurde er zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt und erhielt noch einmal donnernden Applaus.

Den gab es auch für „Mama Herkules“ Trauda Butzmann. Heiko Rudolph, Präsident des Karneval-Verbandes-Kurhessen, überreichte ihr den Verdienstorden in Silber des Bundes Deutscher Karneval – für ihren vielfältigen Einsatz in 38 Jahren Vereinsmitgliedschaft. Sie trat mit den Pfanni-Girls auf, die tanzend ein Medley verschiedener Schlager präsentierten.

In die Bütt stiegen Patrick Hartmann, Sitzungspräsident der KG Fuldatal - die Windbiedel, und zum ersten Mal Hans Peter Koch, Vorsitzender und Präsident der Herkulaner. Während Koch über Freud und Leid am Büfett sprach, erzählte Hartmann aus seinem Präsidentenleben und nahm dabei auch die Karnevalisten auf die Schippe. „Orden sind der Lohn des Narren, doch ich behaupte frech: 100 Euro wären mir lieber als so ein Haufen Blech“. Für einen fulminanten Abschluss sorgten gegen Mitternacht noch einmal die Schautänzer mit ihrer Musical-Gala. (pmi)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.