Credéstraße und Leuschnerstraße

Sicherheit ist Problem in Niederzwehren

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In der Diskussion: Die Querungshilfe bei Burger King in der Credéstraße, die wieder einmal durch einen Unfall beschädigt wurde. Inzwischen ist der hier abgebildete Schaden repariert.

Niederzwehren. Sie ist eine Verkehrsinsel, die mehr behindert als sie nutzt. Dieser Auffassung ist Gerhard Rinder (CDU). Er forderte bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates, die Querungshilfe in der Credéstraße bei Burger King zurückzubauen.

„Der KVG-Bus kann wegen der Querungshilfe nur ungenügend ausholen, um straßenseitenkonform in die Knorrstraße einzubiegen. Er muss deshalb Teile der Gegenfahrbahn in der Knorrstraße in Anspruch nehmen“, sagte Rinder. Darüber hinaus könnten Fahrzeuge aus der Knorrstraße kommend nicht vorzeitig auf die Linksabbiegerspur zur Frankfurter Straße fahren. Hierdurch komme es zu langen Wartezeiten und unnötigen Rückstaus in der Knorrstraße. „Und das in einer hoffnungslos überlasteten Verkehrsführung.“

Ortsvorsteher Harald Böttger (SPD) schloss sich dieser Kritik an: „Hier wird den Fußgängern Sicherheit vorgegaukelt.“ Die Erfahrung zeige, dass sich nur wenige trauten, die Straße an diesem Punkt zu überqueren. Denn bei Stau sei die Verkehrssituation unübersichtlich. „Dafür wird die Querungshilfe unterhalb von Möbel Schaumann um so mehr genutzt“, unterstreicht Böttger. Zudem sei die Verkehrsinsel wieder einmal bei einem Unfall beschädigt worden. „Allerdings nicht durch zu schnelles Fahren. Das zeigt doch, dass sie fehl am Platz ist.“ Der Ortsbeirat will nun auf Antrag der CDU prüfen lassen, ob die Querungshilfe zurückgebaut werden kann.

Erneut diskutierten die Kommunalpolitiker über die weggefallene Querungshilfe an der Leuschnerstraße auf der Höhe des Töpfenhofwegs. Anfang des Jahres war diese entfernt worden, ohne den Ortsbeirat zu informieren. Grund: Sie behindere Gelenkbusse und Lastkraftwagen beim Abbiegen.

Es ist eine Entscheidung, die auf wenig Verständnis stößt. „Die Leuschnerstraße ist stark befahren. Hier muss für die Sicherheit der Fußgänger gesorgt werden“, sagte Böttger. Besonders Kinder überquerten die Straße in diesem Bereich auf dem Weg zur Comenius-Schule und Dorothea-Viehmann-Schule. Auch für ältere Menschen sei der Weg zur nächsten Querungshilfe im Bereich der Straße An der Kurhessenhalle zu weit.

Der Niederzwehrener Ortsbeirat fordert deshalb, anstelle der abgebauten Querungshilfe eine Fußgängerampel zu installieren.

Favorisiert wird ein Standort auf der Höhe der Bushaltestelle Töpfenhofweg.

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