Silvester im Bergpark: Polizei und mhk möchten Schäden und Müllberge vermeiden

Keine Böller direkt am Schloss: Um Schäden wie in der Silvesternacht 2007/08 zu vermeiden, sollen in unmittelbarer Nähe der historischen Gebäude im Bergpark keine Feuerwerkskörper gezündet werden. Besucher werden auch gebeten, Müll und Böller-Reste nicht zu hinterlassen. Archivfoto: Malmus

Kassel. Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu. Viele Kasseler wissen schon jetzt, dass sie den Jahreswechsel im Bergpark erleben und den Ausblick auf das Feuerwerk über Kassel genießen wollen. Auch Polizei und Museumslandschaft Hessen Kassel (mhk) machen sich schon Gedanken über die Silvesternacht.

Sie fordern die Feiernden auf, auch in diesem Jahr Rücksicht zu nehmen. Nach massiven Problemen mit Müll und Schäden durch Feuerwerkskörper an den historischen Gebäuden im Bergpark hat sich die Situation in den vergangenen beiden Jahren gebessert. In den Jahren zuvor hatten Reparaturen und Aufräumarbeiten Kosten von bis zu 20.000 Euro verursacht.

Die Bilanz der beiden vorigen Jahreswechsel fiel weniger erschreckend aus, auch durch die Polizeipräsenz an Schloss und Herkules. Museumslandschaft und Polizei bitten die Bergparkbesucher, auch in diesem Jahr ihre leeren Flaschen und Böller-Reste selbst wieder mitzunehmen oder in Mülleimern zu entsorgen. Zudem sollen unmittelbar am Schloss keine Feuerwerkskörper gezündet werden, um Schäden zu vermeiden.

Das Verkehrskonzept für den Herkules soll wie in den vergangenen Jahren gelten, um eine sichere An- und Abfahrt für die Besucher zu gewährleisten, sagt Hermann Gerhold, Erster Polizeihauptkommissar vom Revier Süd-West.

Sobald die Parkplätze am Herkules voll sind, wird das Parken auf der zum Herkules führenden Ehlener Straße einseitig erlaubt (in Fahrtrichtung zum Herkules). Wenn auch dort kein Platz mehr sein sollte, wird die Kreisstraße 6 am Ehlener Kreuz für Fahrzeuge gesperrt, um die Rettungswege freizuhalten. (rud)

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