Polizei setzt auf Sicherheitskonzept

Silvester: Böllern am Schloss Wilhelmshöhe verboten

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Kein Feuerwerk zum Jahreswechsel: Das war bereits Silvester 2011 am Schloss Wilhelmshöhe verboten. 

Kassel. Keine Böller und kein Feuerwerk am Schloss: Auch beim kommenden Jahreswechsel ist es verboten, Feuerwerkskörper in Nähe der historischen Gebäude im Bergpark Wilhelmshöhe zu entzünden.

Das teilen die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) und die Polizei in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Silvester im Bergpark Wilhelmshöhe zu feiern, gehöre für viele Menschen in und um Kassel zur Tradition. Die einzigartige Lage von Schloss und Parkanlage, die einen spektakulären Blick auf die feiernde Stadt ermöglicht, habe eine besondere Anziehungskraft.

In den letzten drei Jahren blieb die erschreckende Bilanz der Jahre zuvor mit Gesamtkosten für Schäden und Müllbeseitigung im Bergpark in Höhe von bis zu 20.000 Euro erfreulicherweise aus. Das gemeinsam von der MHK und der Polizei verfolgte Konzept sei aufgegangen. „Es freut uns sehr, dass die feiernden Menschen unserer Bitte nach verantwortungsvollem Verhalten im Bergpark Wilhelmshöhe in der Silvesternacht nachkommen. Wir hatten im letzten Jahr keine Schäden oder übermäßige Müllberge zu verzeichnen“, sagt MHK-Sprecher Dr. Matthias Witzmann.

Auch die Polizeipräsenz am Schloss und Herkules habe zu dieser Entwicklung beigetragen. Es sei erfreulich, dass es im letzten Jahr zu keinen Straftaten gekommen ist. „Auch in diesem Jahr haben wir Vertrauen in die Vernunft der Feiernden und gehen davon aus, dass Sachschäden am Schloss ausbleiben und die kulturellen Schätze nicht gefährdet werden“, sagt Witzmann.

Der Verkehrslage am Herkules komme dabei eine besondere Bedeutung zu. Um den Besuchern am Silvesterabend eine sichere An- und Abreise zu ermöglichen, werden Polizei und Sicherheitskräfte ab der Zufahrt „Ehlener Kreuz“ die Verkehrsteilnehmer einweisen. Sobald die Parkplätze und die Parkmöglichkeiten im Bereich Herkules erschöpft sind, wird die Kreisstraße 6 am Ehlener Kreuz für Fahrzeuge gesperrt, um die Rettungswege frei zu halten. (use)

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