Silvesternacht in Kassel verhältnismäßig ruhig

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Kassel. Zu 40 Einsätzen wegen randalierenden Personen, Familienstreitigkeiten und Körperverletzungsdelikten ist die Kasseler Polizei in der Silvesternacht ausgerückt. Nach Angaben des Ersten Polizeihauptkommissars Norbert Israel kam es aber zu keinen schweren Verletzungen.

Acht teils stark alkoholisierte Personen mussten den Rest der Nacht im Kasseler Polizeigewahrsam verbringen. Polizei und Feuerwehr wurden elf Mal zu Bränden gerufen, die sich laut Israel zumeist als kleinere Brände infolge von Feuerwerk herausstellten.

Nur in einem Brandfall fiel der Schaden höher aus: Ein verirrter Feuerwerkskörper hatte die Markise eines zweigeschossigen Wohn- und Geschäftshaus am Kasseler Forstbachweg in Brand gesetzt. Daraufhin fingen auf der Terrasse gelagerte Gegenstände Feuer, und auch die Hausfassade wurde in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand, die Schadenssumme schätzt die Polizei auf 20.000 Euro.

Impressionen aus der Silvesternacht in Kassel

Impressionen aus der Silvesternacht in Kassel

Zwei Autofahrer wurden von der Polizei im Stadtgebiet wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen. Zu schweren Verkehrsunfällen kam es nicht.

Insgesamt lag das Notrufaufkommen bei der Leitstelle der Polizei im Polizeipräsidium etwa 30 Prozent höher als in einer normalen Samstagnacht, bilanziert Israel. (abe)

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