120 Beschäftigte in Kassel

SinnLeffers vor Übernahme durch Wöhrl

Hagen/Kassel. Der Nürnberger Textilhändler Wöhrl übernimmt nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ die Modekette SinnLeffers.

Das berichtet die Zeitung vorab unter Berufung auf das Bundeskartellamt. Bereits Ende Dezember sei bei der Behörde ein Antrag auf diesen Zusammenschluss eingegangen, hieß es dazu ergänzend am Donnerstagabend.

Für Freitag, 13 Uhr, hat SinnLeffers eine Pressekonferenz am Firmensitz in Hagen angekündigt, bei der es um „Veränderungen“ im Unternehmen gehen soll.

SinnLeffers beschäftigt insgesamt 2000 Mitarbeiter, außer der 1991 eröffneten Kasseler Niederlassung mit etwa 120 Beschäftigten, in 21 weiteren Häusern.

SinnLeffers gehörte bis 2005 zum Essener KarstadtQuelle-Konzern, bis es von der Deutschen Industrie Holding (DIH) übernommen wurde. 2008 meldete SinnLeffers eine Planinsolvenz an, und ist seit dem Ende des Verfahrens mit deutlich verkleinertem Ladennetz und halbierter Mitarbeiterzahl am Markt. Die Zahl der Filialen verringerte sich von 47 auf weniger als die Hälfte. Schon im ersten Geschäftsjahr nach der Insolvenz hatte SinnLeffers nach eigenen Angaben wieder Gewinn erwirtschaftet. (ius)

Weitere Details folgen.

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