Hundert antimilitaristische Protestler demonstrierten gegen Rüstungsexporte

Sitzblockade vor Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann in Kassel

Rothenditmold. „Kassel entrüsten! – Rüstungsindustrie friedlich stören“. Unter diesem Motto blockierten am Freitagnachmittag Antikriegsaktivisten von „Block War“ in einer „Aktion zivilen Ungehorsams“ zwei Werkstore des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann an der Wolfhager Straße.

„Aktion zivilen Ungehorsams“, so nannte es Arvid Jasper, Sprecher der Bewegung.

Die Blockade, bei der sich vor jedes Tor insgesamt 80 mit Fahnen und Transparenten ausgestattete Protestler niedergesetzt hatten, dauerte zwei Stunden. Die Polizei war vor Ort. Dazu gab es eine Mahnwache. „Die Aktion richtet sich gegen die verantwortungslosen Geschäfte der Rüstungsindustrie“, so Jasper. 

Die Aktivisten fordern die Umstellung der Rüstungsfabriken auf zivile Produktion und einen gesetzlichen Stopp für Waffenexporte. Ab 15 Uhr gab es einen Demonstrationszug vom Holländischen Platz in die City, an der sich 120 Menschen beteiligten. Dazu aufgerufen hatte das „Antimilitaristische Bündnis Kassel entrüsten“. 

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