Stellenstreichung falls Markt schlechter

SMA erleidet Gewinneinbruch - schlägt sich aber wacker

Niestetal/Kassel. Der Solartechnik-Hersteller in Niestetal im Kreis Kassel hat im vergangenen Jahr erwartungsgemäß einen Gewinneinbruch erlitten, die Prognose vom Herbst jedoch erreicht.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank infolge des starken Preisdrucks um gut 57 Prozent auf 102 Millionen Euro. Unterm Strich bleibt ein Plus von 75,1 Mio. Euro, nach 166,1 Mio. Euro im Vorjahr. Damit bewegt sich das Ergebnis im unteren Bereiche der Prognose von 100 bis 150 Mio. Euro.

Ungeachtet dessen ist SMA der mutmaßlich einzige große deutsche Solartechnik-Produzent, der überhaupt noch Geld verdient. Die meisten Unternehmen der Branche schreiben tiefrote Zahlen oder sind pleite. Der Umsatz sank dagegen um nur knapp zwölf Prozent auf 1,5 Mrd. Euro.

Für das laufende Jahr bestätigt SMA die Prognose von Ende 2012, wonach der Umsatz auf 900 Mio. bis 1,3 Mrd. Euro sinken könnte und "bestenfalls ein ausgeglichenes Ergebnis" erzielt werden solle.

SMA hat angekündigt, über ein freiwilliges Abfindungsprogramm insgesamt 500 feste und befristete Stellen abzubauen; 400 Mitarbeiter haben seit Oktober 2012 das Unternehmen bereits verlassen. Je nach Marktentwicklung kann das Unternehmen weitere Personalanpassungen nicht ausschließen. (jop)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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