Erwartet wird negatives Ergebnis im mittleren bis oberen zweistelligen Millionenbereich

SMA: Solartechnikhersteller senkt zum zweiten Mal Prognose

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Schlechte Nachrichten vom Solartechnikhersteller SMA: Das in Niestetal bei Kassel ansässige Unternehmen hat seine Jahresprognose nach unten geschraubt. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Monate.

Entgegen eigener Erwartungen hat sich im November beim Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA der seit September zu verzeichnende Geschäftsrückgang fortgesetzt. Der Vorstand der SMA Solar Technology AG hat daher die Prognose für 2018 nochmals gesenkt. Es wird nun mit einem Umsatz von nur noch 760 bis 780 Millionen Euro gerechnet, bisher war man von 800 bis 850 Millionen ausgegangen.

Das Unternehmen erwartet für 2018 ein negatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im mittleren bis oberen zweistelligen Millionenbereich in Euro. Für 2019 rechne der Vorstand jedoch unverändert mit einem wachsenden Umsatz und einem positiven Ergebnis, teilte SMA mit.

Als SMA im September seine Prognose senkte, kündigte das Unternehmen einen Stellenabbau an, nannte dazu allerdings keine Details. Derzeit beschäftigt der Konzern 3200 Mitarbeiter, davon 2100 in Deutschland.

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