So finden Sie einen Lehrer für Nachhilfe

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Es gibt mehrere Möglichkeiten für Eltern, eine Nachhilfe-Lehrerin für ihr Kind zu finden.

Nachhilfe lässt sich für die Osterferien genauso last minute buchen wie ein Urlaub. Der Extra-Unterricht ist längst nicht mehr etwas, das Schülern und Eltern unangenehm ist. Er soll aus schlechten Noten, mittelmäßige oder gute machen. Einen Lehrer dafür zu finden, ist leichter als man denkt.

Wenn das Zeugnis oder wichtige Prüfungen näher rücken, versuchen sich Schüler, mit Nachhilfe-Stunden von einer Fünf auf eine Vier zu retten. Die Osterferien sind eine gute Zeit, um das, was sie im Unterricht nicht verstanden haben, ohne Druck nachzuholen. In Hessen geben Schüler durchschnittlich zwischen 120 Euro und 190 Euro im Jahr für die bezahlten Extra-Stunden aus. Diese Zahlen nennt das Online-Statistikunternehmen Statista.

Ob sie einen Nachhilfe-Lehrer brauchen – das entscheiden oftmals nicht die Schüler, sondern die Eltern. Manche von ihnen befürchten, ihr Kind könnte auch auf die letzten Klassenarbeiten in Mathe und Englisch Fünfen bekommen und sitzen bleiben. Andere Mütter und Väter wünschen sich, nur Einsen und Zweien auf dem Zeugnis zu lesen – vor allem dann, wenn sie ihr Kind an einem Gymnasium anmelden wollen.

Haben Eltern entschieden, dass ihr Kind Nachhilfe braucht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Lehrer für ihren Nachwuchs zu finden. Wir stellen hier vier Beispiele vor:

Aushang am Schwarzen Brett in Schulen, Unis und Supermärkten

In vielen Supermärkten hängt ein Schwarzes Brett, auf dem Leute ein Auto oder eine Wohnung verkaufen wollen. Manchmal gibt es dort auch Angebote von Nachhilfe-Lehrern. Wenn kein solcher Zettel zu sehen ist, können Eltern selbst einen Aushang machen. Darauf sollte stehen, für welches Fach, für welche Dauer und für welchen Stundensatz sie einen Nachhilfe-Lehrer suchen. Den gleichen Zettel können sie auch am Schwarzen Brett einer Schule oder Uni aufhängen.

Online einen Nachhilfe-Lehrer finden

Wem das zu umständlich erscheint, informiert sich online über Nachhilfe-Angebote in seiner Nähe. „Tutoria“ und „Erste Nachhilfe“ sind zum Beispiel solche Portale, auf denen Lehrer in einer Stadt zu finden sind, die zu den Schülern nach Hause kommen. Auf den entsprechenden Seiten geben Eltern zum Beispiel Schulform und Klasse in ein Formular ein und fügen das gewünschte Fach hinzu. Danach vergleichen sie die Suchergebnisse. Wenn sie denken, den passenden Lehrer gefunden zu haben, nehmen sie direkt über die Internetseite Kontakt zu ihm auf.

Eine Bekannte oder das Nachbarskind fragen

Möglicherweise kennen Eltern den zukünftigen Nachhilfe-Lehrer ihres Kindes schon seit Jahren: Das kann ein befreundeter Latein-Lehrer sein, der gerne mit den Kindern Übersetzungen übt. Oder die Tochter einer Bekannten, die in Kassel Germanistik studiert, ist vielleicht bereit, einige Stunden zu geben. Auch der Nachbarjunge mit Französisch-Leistungskurs möchte sich vielleicht mit Nachhilfe sein Taschengeld aufbessern.

Nachhilfe-Anzeigen in der Zeitung lesen

Nachhilfe-Lehrer inserieren häufig in Zeitungen. Sie geben in den Anzeigen an, für welche Schulformen, welche Jahrgangsstufen und welche Fächer sie Privatunterricht geben. Wenn Eltern eines der Angebote zusagt, können sie eine Probestunde ausmachen. Das Kind merkt dann schnell, ob der Lehrer gut erklärt hat, geduldig und freundlich war. Danach entscheiden Eltern und Kind gemeinsam, ob sie regelmäßige Stunden mit dem Lehrer vereinbaren möchten.

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