Kriegsende am 8. Mai: So sah es in Kassel und der Region vor 70 Jahren aus

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Kassel. Vor 70 Jahren wurde mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht der Zweite Weltkrieg beendet. Kassel war damals ein Trümmerfeld. Haben Sie noch alte Fotos aus dieser Zeit?

Die Aufnahme in diesem hat der Fotograf Walter Thieme kurz nach Kriegsende vom Turm der Lutherkirche aus gemacht. Bei der Orientierung helfen die beiden schwer beschädigten Türme der Martinskirche links im Bild sowie der Druselturm (ohne Spitze) rechts.

In Kassel war der Krieg bereits im April zu Ende gegangen. Am 5. April marschierten amerikanische Sodaten in der Stadt ein. Von 225.000 Einwohnern vor Kriegsbeginn lebten damals nur noch 60.000 in den Ruinen, darunter Tausende von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern. Der 40. und letzte Luftangriff fand am 21. März 1945 statt. In der verheerenden Bombennacht vom 22. Oktober 1943 mit 10.000 Toten wurde die Innenstadt fast völlig zerstört.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges in der Region

In dem ehemaligen Kreisgebäude am Uslarplatz in Wolfhagen war die US-Military Office untergebracht. Foto von 1945 © Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins Wolfhagen
Zerstörte Loks auf dem Gleis zur Wolfhager Muna 1945  © Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins Wolfhagen
Mahnmal in Wolfhagen: Gleich nach Kriegende wurde mit einer Gedenktafel auf die Kriegsgefangenensituation aufmerksam gemacht. © Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins Wolfhagen
Das unzerstörte Wolfhagen (Mittelstraße)  im nächsten Winter, mit einem Kriegsversehrten. © Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins Wolfhagen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Zum Zeitpunkt der Kapitulation am 8. Mai 1945 war der Krieg in Göttingen schon einen Monat vorbei. Die Amerikaner hatten die Uni-Stadt bereits am 8. April eingenommen. © Imperial War Museum London / National Archives Washington D.C. / Städtisches Museum Göttingen
Kassel 1943: Irene Miley hat dieses Bild im Album ihres Vaters gefunden. "Ich weiß, es ist von Kassel, aber leider weiß ich nicht, wo genau es entstanden ist", schreibt sie dazu. © Irene Miley
Kassel 1943: Irene Miley hat dieses Bild im Album ihres Vaters gefunden. "Ich weiß, es ist von Kassel, aber leider weiß ich nicht, wo genau es entstanden ist", schreibt sie dazu. © Irene Miley
Kassel 1943: Irene Miley hat dieses Bild im Album ihres Vaters gefunden. "Ich weiß, es ist von Kassel, aber leider weiß ich nicht, wo genau es entstanden ist", schreibt sie dazu. © Irene Miley
Kassel 1943: Irene Miley hat dieses Bild im Album ihres Vaters gefunden. "Ich weiß, es ist von Kassel, aber leider weiß ich nicht, wo genau es entstanden ist", schreibt sie dazu. © Irene Miley
Dieses Foto zeigt die Zerstörung der Ederbrücke bei Wabern-Niedermöllrich. Sie wurde von der Wehrmacht gesprengt, um den Vormarsch der amerikanischen Truppen aufzuhalten. © Repro: Thomas Schattner.
Die Schwalm vor 70 Jahren: Zum Kriegsende rollten an den Osterfeiertagen 1945 Panzer der Amerikaner durch das Dorf Warzenbach.  © Repro/Foto: Reinhold Schmidt/Matthias Haaß
Die Heeresmunitionsanstalt: Amerikanische Kriegsberichterstatter haben dieses Foto in einem Barackenlager für Ostarbeiterinnen an der Schachtstraße in Volpriehausen aufgenommen.  © Foto: Archivum Osrodek Karta
Begrüßung: In Uslar-Volpriehausen wurden die amerikanischen Befreier zum Kriegsende freundlich in Empfang genommen.  © Foto: Archivum Osrodek Karta
Hoffen und Bangen in Bad Hersfeld: In der Stadt herrschte kurz vor und nach dem Einzug der Amerikaner große Unsicherheit. Das Bild zeigt Stadtoberinspektor Friedrich Taubert am 31. März auf dem Marktplatz mit unbekannten Damen. © Foto: Stadtarchiv/Gerhard Kraft
An einigen Stellen in Bad Hersfeld standen Häuser in Flammen, so wie dieses Gasthaus, das in großen Teilen bereits eingestürzt ist. © Foto: nh
Das Ende des Zweiten Weltkrieges in der Region
Kriegsbild aus Münden vom April 1945: Anfang April sprengten deutsche Pioniere die Fuldabrücke in Hann. Münden. © 
Das Ende des Zweiten Weltkrieges in der Region
Bild aus Hann. Münden, das zerstörte Häuser an der Straße am Plan zeigt nach einem schweren Angriff der Amerikaner am Karfreitag 1945 (30. März 1945). © 
Das Ende des Zweiten Weltkrieges in der Region
Amerikanische Sherman-Panzer rollten gegen Kriegsende auch durch Bromskirchen - hier über die gepflasterte Böhlstraße in der Nähe des Rathauses. © Sammlung: Rainer Gasse
Das Ende des Zweiten Weltkrieges in der Region
Amerikanische Sherman-Panzer rollten gegen Kriegsende auch durch Bromskirchen - hier über die gepflasterte Böhlstraße in der Nähe des Rathauses. © Sammlung: Rainer Gasse
Das Ende des Zweiten Weltkrieges in der Region
Kriegsgefangene in Sankt Georgenberg: Nachdem die US-Truppen am 29. März 1945 in Frankenberg einmarschiert waren, besetzten sie das Landratsamt. Im Innenhof legten sie ein Durchgangslager für deutsche Kriegsgefangene an, die hier auf ihren Abtransport warteten. © Sammlung: Karl-Hermann Völker
Das Ende des Zweiten Weltkrieges in der Region
Kriegsende in Haina: Am Karfreitagvormittag 1945 rollten diese amerikanischen Panzer der 3. US-Panzerdivision durch Haina. Das Foto entstand am Ortsausgang in Richtung Löhlbach. © Repro: Völker

Vielleicht haben auch Sie noch alte Bilder vom Kriegsende im Mai 1945 aus der Region? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns die Fotos via Mail an online@hna.de schicken. Die Fotos wollen wir auf www.hna.de und in der Zeitung abbilden. Wir freuen uns über jede Hilfe, die wir bekommen können.

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 - Kriegsende in Göttingen: Briten lösten die Amerikaner ab

 

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