Neben dem Hauptbahnhof will der Netzbetreiber von Erdgas-Fernleitungen 2025 ein neues Gebäude beziehen

So soll die Gascade-Zentrale am Kasseler Hauptbahnhof aussehen

Design und Nachhaltigkeitsaspekte überzeugten die Jury: Die neue Gascade-Zentrale neben dem Hauptbahnhof soll 2025 eröffnen. Illustration: Störmer Murphy and Partners aus Hamburg
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Design und Nachhaltigkeitsaspekte überzeugten die Jury: Die neue Gascade-Zentrale neben dem Hauptbahnhof soll 2025 eröffnen. Illustration: Störmer Murphy and Partners aus Hamburg

Der nächste Schritt ist getan: Nachdem das Kasseler Unternehmen Gascade bereits im Februar bekannt gegeben hatte, seine neue Firmenzentrale auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs neben dem Kulturbahnhof bauen zu wollen, wurde nun der Sieger des Architektenwettbewerbs gekürt.

Kassel - Aus neun Gebäude-Entwürfen für den neuen Hauptsitz wählte eine Jury die Arbeit des Architekturbüros Störmer Murphy and Partners aus Hamburg aus. Der Neubau entsteht unmittelbar neben dem neu gebauten Fraunhofer-Institut.

„Wir freuen uns, nun eine Vision unserer zukünftigen Zentrale zu haben. Jetzt geht es für das Projekt-Team in die Detailplanung. Wir haben noch einiges vor uns bis zu unserem geplanten Umzug im Jahr 2025“, sagte Gascade-Geschäftsführer Christoph von dem Bussche. Er hatte gemeinsam mit seinem Geschäftsführerkollegen Igor Uspenskiy, Vertretern der Stadt Kassel sowie Architekten in der Auswahljury gesessen.

Überzeugt habe beim Siegerentwurf neben dem Design das „durchdachte Raumkonzept und Ideen zur Nachhaltigkeit des Gebäudes“, ergänzt Uspenskiy. In dem Neubau sollen mindestens 350 Mitarbeiter Platz finden. Der Baustart ist für 2023 geplant. Zum Investitionsvolumen wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

Der Erdgas-Fernleitungsnetzbetreiber hatte das 16 500 Quadratmeter große Baugrundstück – dies entspricht etwa der Fläche von zwei Fußballfeldern – von der Stadt Kassel gekauft. Die Stadt hatte sich am Standort neben dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) eine weitere Ansiedlung aus dem Bereich der Energiewirtschaft gewünscht. Eine Rolle spielte für das Unternehmen die sehr gute Anbindung an den Nahverkehr.

Derzeit liegt der Firmensitz von Gascade an der Kölnischen Straße 108-112. Dort hatte das Unternehmen vor fast zehn Jahren Büroflächen vom Versicherer im Raum der Kirchen (früher Bruderhilfe) angemietet. Derzeit arbeiten rund 450 Menschen für die Gascade, davon rund 330 im Firmenhauptsitz in Kassel.

Grund für den Umzug ist der zuletzt gestiegene Platzbedarf aufgrund der gewachsenen Mitarbeiterzahl.

„Derzeit arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen aus Platzgründen an verschiedenen Standorten in Kassel. Um alle Mitarbeitenden an einem Ort zu vereinen und einen gemeinsamen Arbeitsort zu schaffen, gehen wir diesen Schritt“, so eine Sprecherin. (Bastian Ludwig)

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