„SolarMobil Deutschland“: Titel für Kasseler Schüler beim Wettbewerbs-Finale

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An der Rennbahn: Leo Weyhe vom zweitplazierten Kasseler Team Klasse B, Christian Lottis vom Kasseler Siegerteam Klasse B und Christian Oesterreich vom drittplazierten Frankfurter Team Klasse B (von links).

Kassel. Zwei erste und einen zweiten Platz erreichten Kasseler Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule und der Max-Eyth-Schule im Finale des Wettbewerbs „SolarMobil Deutschland“ auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof in der Ultraleichtklasse.

Die Freie Schule Kassel erzielte einen dritten Platz in der Kreativklasse.

Zum zweiten Mal veranstalteten der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Wettbewerb. 111 Schüler traten in 42 Teams mit ihren selbstgebauten Modellfahrzeugen in der Ultraleicht- oder Kreativklasse gegeneinander an. In diesem Jahr fand das Rennen im Rahmen der Messe für Umwelttechnologien und Nachhaltigkeit, Clean Tech World, statt.

„Ziel des Wettbewerbs ist es, Schüler mit dem Themenkomplex Regenerative Energien und zukunftsweisende Mobilitätskonzepte vertraut zu machen. Indem sie selbst aktiv werden, hoffen wir, dass sie so den Spaß an der Technik entdecken“, erklärte VDE-Vorstandschef Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer. Prof. Wolf-Dieter Lukas, Ministerialdirigent im BMBF, fügte hinzu: „Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht: Diejenigen, die gewonnen haben, müssen Technik studieren - diejenigen, die verloren haben, dürfen Technik studieren“

Sechs Schülerteams aus Kassel waren dabei, sie hatten sich zuvor beim Regionalwettbewerb „Hessen SolarCup“ qualifiziert, einem Bildungswettbewerb der Universität Kassel (wir berichteten).

In den Ultraleicht-Klassen A und B mit 30 Teams, in der die beiden Siegerteams und das zweitplazierte Team aus Kassel starteten, mussten die Schüler ihre Modellfahrzeuge auf einer zehn Meter langen Strecke ins Rennen schicken und zwar in den Klassenstufen 4 bis 8 (A) und 9 bis 13 (B). Die älteren Starter mussten außerdem eine Tunneldurchfahrt ohne Licht bewältigen. In beiden Klassen war die maximale Größe der jeweiligen Solarzellen, die die Nachwuchstüftler einbauten, festgelegt, über das Material und die Bauweise konnten die Teams selbst entscheiden. (bho)

Mehr Informationen zum Wettbewerb „SolarMobil Deutschland“ unter www.solarmobil-deutschland.de

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