Staatsorchester Kassel

Sommernachts-Open-Air: Alles klar für Klassik-Picknick in der Aue

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Sommernachts-Open-Air 2018 vor der Orangerie mit Generalmusikdirektor Francesco Angelico

Die Vorfreude wächst auf das zweitgrößte Klassik-Ereignis Deutschlands: Vor der Orangerie wird am Samstag, 31. August, wieder bei freiem Eintritt das große Sommernachts-Open Air mit dem Staatsorchester Kassel stattfinden. Vorab verraten wir euch ein paar Highlights. 

Von den 35 000 Besuchern, die im vergangenen Jahr kamen, zelebrierten viele den musikalischen Sommerabend auf der Karlswiese als Picknick-Spektakel – mal ganz zwanglos mit Decke und Picknickkorb, teils als aufwändige Tafelei mit großem Campinggestühl, einigen Kühlboxen und Porzellan auf weißem Tischtuch.

Dazu sind die Besucher auch diesmal wieder eingeladen. Wenn sich die Hoffnung auf gutes Wetter erfüllt, dürften entspannte Publikumsmassen auf der Wiese auch diesmal wieder einen Teil der besonderen Atmosphäre ausmachen. Alles Übrige ist ein organisatorischer Kraftakt, den das Staatstheater Kassel als Veranstalter mit Unterstützung der HNA, der Kasseler Sparkasse, den Städtischen Werken sowie der Firma Hübner schultert.

Neben den Sponsoren ist eine Vielzahl von Helfern und Unterstützern beteiligt, damit das Großereignis in der Karlsaue möglich wird. Dazu gehören Polizei, Rettungsdienste, Mitarbeiter von städtischen Dienststellen und Unternehmen sowie der Museumslandschaft Hessen Kassel. Sie alle sorgen für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf angesichts der erwarteten Besuchermassen.

Veranstalter und Sponsoren: Von links hinten die Staatsorchester-Kapellmeister Mario Hartmuth und Alexander Hannemann, Ingo Buchholz (Kasseler Sparkasse), HNA-Geschäftsführer Herbert Siedenbiedel, Dr. Michael Maxelon (Städtische Werke), Staatstheater-Sprecherin Svenja Schröder – Vorn: Generalmusikdirektor Francesco Angelico, Orchestermanager Tobias Geismann, Theaterintendant Thomas Bockelmann und Nicholas Neu (Hübner).

Bei einem Sponsorentreff vor Ort am Dienstag gab es Informationen zu dem Ereignis:

Die Musik

Diesmal bereits um 19.30 beginnt das Konzertprogramm, bei dem die Opernensemble-Mitglieder Jaclyn Bermudez, Ani Yorentz und Younggi Moses Do als Gesangssolisten zu hören sind. Moderieren wird erneut die ehemalige Kasseler Orchestermanagerin Insa Pijanka, die inzwischen Intendantin der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz ist.

Die Anfahrt

Die KVG wird ab dem frühen Abend Shuttlebusse zur Orangerie anbieten und auch die Parkplätze rund um die Messehallen anfahren. Auedamm und Du-Ry-Straße werden dann gesperrt sein. Die Veranstalter raten davon ab, die Tiefgarage unter dem Friedrichsplatz zu nutzen – wegen erfahrungsgemäß langer Staus bei der Ausfahrt nach Veranstaltungsende.

Die Versorgung

Wer sich kein eigenes Picknick mitbringt, kann auf das gastronomische Angebot von diversen Bewirtungszelten zurückgreifen. Rund um die Wiese werden rund 80 mobile Toilettenhäuschen aufgebaut.

Das Feuerwerk

Zum Konzert-Finale werden gegen 22 Uhr von der Hessenkampfbahn aus Hunderte Raketen aufsteigen und zu den Klängen des Rákóczi-Marsches in der Bearbeitung von Hector Berlioz den Nachthimmel über der Orangerie erleuchten. 

So schön war das Feuerwerk vor drei Jahren: 

Eines der größten Klassik-Festivals in Deutschland

Das Kasseler Sommernachts-Open-Air wird seit 2008 in der Karlsaue veranstaltet und gilt nach dem Nürnberger Klassik-Open-Air als das zweitgrößte Klassik-Ereignis in Deutschland. Die Veranstaltung geht auf eine Initiative des früheren Generalmusikdirektors Patrik Ringborg vom Staatsorchester Kassel zurück; er hatte die Idee aus seiner Heimatstadt Stockholm mitgebracht. In mehreren Vorjahren musste das Konzertereignis aus verschiedenen Gründen ausfallen: 2014, weil nach Regengüssen die Karlswiese völlig durchweicht war, 2015 wegen der Suche nach Blindgängerbomben dort und 2017, weil die documenta die Karlswiese nutzte. 2018 fand das Open Air dann wieder statt, mit der Rekordzahl von 35 000 Besuchern.

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