Vabia-Volkslauf in Vellmar Ende August – Olympiateilnehmer Ralf Salzmann ist Repräsentant

Ein Sportereignis auch für Anfänger

Trophäen: Beim Vabia-Lauf gibt es als Pokale kleine Holzläufer. Fotos: Kisling

Vellmar. Es ist ein Angebot „an gute Athleten, aber auch an Laufanfänger und Breitensportler“, wie Gerd Bechtel, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Kassel, betont. Am Samstag, 31. August, findet der Vabia-Volkslauf im Vellmarer Ahnepark statt. Es ist die sechste Auflage dieses Ereignisses, zu dem wieder 500 Sportler erwartet werden.

„Wir möchten die Tradition fortsetzen“, sagt Bechtel. Denn vor einem Jahr verlor der Verein Vabia, der sich unter anderem für Jugendliche in Vellmar einsetzte, aus finanziellen Gründen seine Selbstständigkeit und ging im Diakonischen Werk auf.

Ihm sei früh klar gewesen, „dass die Marke Vabia-Volkslauf erhalten bleiben muss. Der Lauf hat Symbolcharakter. Wir fördern durch den Sport Werte bei den Jugendlichen wie Respekt, Leistungsansporn und Hilfsbereitschaft“, sagt Bechtel.

Seitens der Stadt Vellmar wurde umgehend Unterstützung zugesichert. „Volksläufe haben in Vellmar Tradition. Zudem ist es wichtig, präventive Jugendhilfe zu fördern“, meint Bürgermeister Dirk Stochla.

Um den Lauf in den gewohnten Ausmaßen mit rund 1000 Zuschauern und Sportlern auf die Beine stellen zu können, bauen das Diakonische Werk und die Stadt Vellmar auf das Wissen von Winfried Aufenanger, Organisator des Kassel Marathons, und dessen Team.

Aufenanger wird wie in den vergangenen Jahren die Moderation übernehmen. Und er überraschte jetzt beim ersten offiziellen Termin zum Vabia-Volkslauf die Veranstalter mit einem Repräsentanten für den Lauf: Ralf Salzmann, mehrfacher deutscher Langstreckenmeister sowie Olympiateilnehmer 1984 und 1988.

„Das Mitmachgefühl hat für mich den Grundstein zur Karriere gelegt. Spitzen- und Breitensport gehören zusammen, und die Jugendhilfe ist mir persönlich sehr wichtig“, erläuterte Salzmann. Er scheint wie geschaffen für die Repräsentantenrolle, immerhin habe er selbst bis zum Alter von 22 Jahren einen ungesunden Lebensstil geführt. „Durch das Laufen habe ich eine Perspektive gewonnen“, berichtete Salzmann. Eine Perspektive, die ihn ganz nach oben brachte.

Um jetzt Jugendlichen und Kindern einen Anreiz für die Teilnahme am Volkslauf zu bieten, zahlen Bambini (Jahrgang 2006 und jünger) und Schüler (1998-2005) kein Startgeld. Für Jugendliche (1994-1997) wird eine Gebühr von zwei Euro fällig, Erwachsene zahlen sechs Euro.

Die Einnahmen aus den Startgeldern werden die Kosten nicht decken, sagen die Organisatoren. Daher sei eine Unterstützung des Vabia-Projektes durch Spenden willkommen. (ptk)

Anmeldeformulare und nähere Informationen zum Vabia-Volkslauf gibt es unter www.dw-kassel.de

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