Ehemals Overmeyer

Sportscheck eröffnet am Donnerstag Kaufhaus am Königsplatz

Kassel. Königsplatz 40 war eine der ersten Adressen in der Kasseler Innenstadt. Ab Donnerstag, 10. April, ist sie das wieder. Dann eröffnet auf dem Grundstück des ehemaligen Textilhauses Overmeyer der Sporthändler Sportscheck seine europaweit 18. Filiale in Kassel.

Im neuen „Haus am Kö“ hat das Sport- und Freizeitkaufhaus auf drei, mit Rolltreppen und Liften verbundenen Etagen eine Gesamtfläche von 3000 Quadratmetern gemietet.

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Mit den Vorbereitungen für die Eröffnung geht es gut voran. Die meisten Kleiderstangen sind schon aufgefüllt mit Bademoden, Outdoorkleidung, Fußballtrikots oder Laufhosen. Immer wieder treffen neue Waren ein, die in die nagelneuen Regale eingeräumt werden: Tennisschläger, Kletterseile, Fahrradhelme, Sonnenbrillen, Sportschuhe, Rucksäcke, Inlineskates. Auch wenn man gut in der Zeit liegt: „Zum Ende hin wird es immer noch einmal hektisch“, sagt Geschäftsführer Peter Müller, der seit über 20 Jahren für Sportscheck arbeitet und unter anderem die Filiale in Dresden und das Münchener Stammhaus geleitet hat.

Rund 50 Mitarbeiter werden ihm zur Seite stehen. Seit deren Einstellung Anfang März haben sie bereits umfangreiche Schulungen absolviert. Denn neben einem großen Markensortiment wolle man auch Service bieten.

So gibt es beispielsweise ein Laufanalyse-Labor, es werden Tennisschläger bespannt, man kann Wander- und Kletterschuhe an einem Parcours erproben und Trikots vor Ort beflocken lassen. Wer sich dabei die Wartezeit verkürzen will, kann eine Runde am Kicker spielen. Und per Tablet-Terminals kann über den angeschlossenen Online-Versandhandel direkt aus einem noch umfangreicheren Sortiment bestellt werden.

Durch die verschiedenen Abteilungen wird der Kunde auch dank einfallsreicher Innenarchitekten geleitet. Fußballfans beispielsweise sind in der Kunstrasenecke mit Elfmeterpunkt richtig.

Das neue „Haus am Kö“: Das klassische Geschäftshaus mit Natursteinfassade ist ein Entwurf der Kasseler Architektin Barbara Ettinger-Brinckmann vom Büro ANP und kann als Gegenentwurf zum benachbarten Glasbau des City-Point gesehen werden.

Der rautenförmige Zuschnitt des Gebäudes sei etwas eigenwillig, sagt Müller, er eröffne aber auch besondere Gestaltungsmöglichkeiten.

Vor rund zwei Jahren war das ehemalige Overmeyer-Haus abgerissen worden. Der Projektentwickler Kanada Bau aus Braunschweig investierte rund 15 Millionen in das neue Geschäftshaus, in dem auch Büros und ein O2-Shop Platz finden.

Rubriklistenbild: © Koch, Lothar

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