Stadt braucht Wohnraum für Asylbewerber

Kassel. Die Stadt Kassel sucht dringend geeignete Unterkünfte für Asylbewerber. Wegen der steigenden Zahl von Flüchtlingen reichen die vorhandenen Plätze nicht aus.

Im zweiten Halbjahr seien der Stadt 107 Asylbewerber zugewiesen worden, teilt das Rathaus mit. Die Aufnahmekapazität der Gemeinschaftsunterkunft mit 130 Flüchtlingen sei bereits voll ausgeschöpft.

Alle infrage kommenden städtischen Immobilien würden zurzeit überprüft, ob sie mit vertretbarem Aufwand als Übergangsheim hergerichtet werden könnten. Auch Hotels und Pensionen sowie Besitzer von Ferienwohnungen in Kassel habe man kontaktiert. „Die Zeit drängt - darum wenden wir uns auch insbesondere an die Immobilienbesitzer in der Stadt“, heißt es in einem Aufruf. Wer Wohnraum zur Anmietung durch Flüchtlingsfamilien anbieten oder größere Mietobjekte zur Einrichtung einer Aufnahmeunterkunft zur Verfügung stellen könne, sollte sich mit dem Sozialamt der Stadt Kassel (Ansprechpartner sind Gerhard Harbusch und Mario Neumann, Tel. 0561/787 - 5001 und 5002) in Verbindung setzen.

Auch der Landkreis muss mehr Asylbewerber unterbringen als geplant. Dafür werden jetzt drei zusätzliche Gebäude genutzt. Im ehemaligen Hotel Rosengarten an der Stadtgrenze zwischen Kassel und Niedervellmar beispielsweise sollen 40 Asylbewerber Unterkunft finden. (els)

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