Mysteriöser Pfosten

Stadt hat 26 neue Streugutkisten aufgestellt: Kosten fast 10.000 Euro

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Sind nur für die Stadtreiniger gedacht: Unser Foto zeigt die Streugutkiste am Brüder-Grimm-Platz.

Kassel. Sie sollen größer, günstiger und robuster sein: Die Kasseler Stadtreiniger haben insgesamt 26 neue Streugutkisten im Stadtgebiet aufgestellt. Das hat etwa 10.000 Euro gekostet.

„Wir haben damit die Situation optimiert“, sagt Winterdienstleiter Stefan Fülling. Zum einen seien die neuen Kisten weniger wetteranfällig. „Die Kunststoffkisten, die wir ersetzt haben, hatten sich über den Winter immer verzogen“, erklärt Fülling. Jetzt setzen die Stadtreiniger auf ein Holzmodell mit Zinkdeckel. „Das sind langlebige Kisten.“

Sie bieten auch mehr Stauraum: Während in die Vorgänger lediglich 700 Liter Splitt gepasst haben, fassen die neuen Holzkisten 500 Liter mehr. Hinzu kommt, dass die jetzt aufgestellten Modelle günstiger sind. Der Preis für die alten Kisten lag bei 450 Euro, die neuen Modelle kosten 370 Euro. Macht bei 26 neuen Kisten eine Investition in Höhe von fast 10 000 Euro.

Der Abteilungsleiter der Stadtreiniger, Stefan Stremme, betont, dass „der Splitt nicht für die Bürger ist“. Dieser sei nur zum Nachladen für die Kleintraktoren der Stadtreiniger gedacht. Auf diese Weise müssten die Mitarbeiter ihre Fahrzeuge nicht immer beim Hof der Stadtreinigung befüllen.

Die Kisten ziert, wie unser Leser Peter Gratzer fotografiert hat, ein fast zwei Meter hoher Pfosten. Dieser diene der Befestigung des Deckels, erklärt Stremme, damit die Mitarbeiter beide Hände zum Schippen freihaben. (hof)

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