Verwaltungsgericht weist Widerspruch zurück

Zentgrafenstraße 180: Stadt siegt im Streit um Haus

Kirchditmold. Im Streit um das Wohnhaus Zentgrafenstraße 180 hat die Stadt einen Sieg davongetragen. Laut Stadtbaurat Dr. Joachim Lohse (parteilos) hat das Verwaltungsgericht (VG) Kassel die Rechtsauffassung der Stadt bestätigt.

Die Bauverwaltung hatte eine Nutzung als Einfamilienhaus mit 22 Zimmern und fünf Stellplätzen genehmigt. Dies hatte heftige Diskussionen im Stadtteil ausgelöst. Auch im Ortsbeirat war das Gebäude Thema. Kritiker befürchteten, dass die Zimmer an eine problematische Klientel vermietet werden könnten.

Der Stadt warfen sie vor, die rechtlichen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft zu haben. Die ehemalige Eigentümerin des Gebäudes, die evangelische Kirchengemeinde Kirchditmold, hatte gegen die im August 2010 erteilte Baugenehmigung Widerspruch erhoben und wollte per Eilantrag beim Verwaltungsgericht Kassel verhindern, dass die Baugenehmigung in Anspruch genommen wird.

Den Antrag habe das VG nun abgelehnt und in seiner Entscheidung die Haltung der Bauaufsicht in vollem Umfang bestätigt, erklärt Lohse. Gegen den Beschluss könne die Kirchengemeinde Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof einlegen. (els)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.