„5000 können nicht irren“

Stadt und Universität begrüßten Erstsemester-Studenten im Kasseler Rathaus

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Sind vor ihrem Studienstart guter Dinge: Karolin Vogt (20, aus Siegen, von links) studiert English and American Culture and Business Studies, Katharina Proksch (21, aus Coburg) Kunstwissenschaft und Germanistik und Jennifer John (18, Fulda) Lehramt.  

Kassel. So ein Gedränge gibt es nur zweimal im Jahr im Rathaus: Bei der närrischen Erstürmung zu Karneval und beim Empfang der neuen Studenten. Statt Büttenreden gab es dort gestern warme Worte für die Neuankömmlinge der Uni Kassel.

Uni-Präsident Rolf-Dieter Postlep nutzte die Gelegenheit, eine durch kurzfristige Einschreibungen nochmals gestiegene Studentenzahl von 23 100 zu verkünden. Etwa 5000 hätten sich zum Wintersemester eingeschrieben.

„5000 können nicht irren. Sie haben sich richtig entschieden“, rief Postlep den Studenten zu. Die waren schwer bepackt mit Tüten, die sie an einem der vielen Stände von Firmen und Kultureinrichtungen, die sich im Foyer und im Bürgersaal präsentierten, in die Hand gedrückt bekamen. Neben Süßem fand sich darin auch Nützliches: Etwa eine Fahrradkarte und Informationen zu einer studentischen Mitfahrzentrale.

Fotos vom Empfang

Erstsemester-Empfang der Uni Kassel im Rathaus

Postlep schwelgte bei seiner Ansprache in seiner eigenen Studienzeit: „Genießen Sie die Jahre. So eine schöne Zeit kriegen Sie bei all dem Druck in der Arbeitswelt nie wieder.“ Und dann legte er ihnen einen Besuch im Staatstheater und beim KSV Hessen Kassel nahe.

Jugenddezernentin Anne Janz (Grüne) pries die Kasseler Vorzüge: 63 Prozent der Stadt seien Grünflächen, die zum „Chillen“ einladen würden. Es gebe ein gutes ÖPNV-Angebot, viele Kneipen, die Wasserspiele und die documenta.

Bei einer Umfrage baten wir die Studenten, ein Schild hochzuhalten, das ihren ersten Eindruck von Studium und Stadt symbolisiert.

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