Ausbau soll 2018 weitergehen

Stadt verbessert Betreuungsangebot mit Kita-Neubau

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Freuen sich über die neue Kita: Erzieherinnen und Kinder, die zur Feier des Tages eine Krone trugen. Ganz links im Bild Erzieherin Stefani Morgen, ganz rechts Kita-Leiterin Rita Tantely. Mitten drin ganz hinten die zuständige Dezernentin Anne Janz.

Kassel. Bei der Kinderbetreuung  in Kassel hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Mit einem Neubau setzt sich die Entwicklung fort.

Die Zahl der Kinder in Kassel wächst. Auf diese erfreuliche Entwicklung muss die Stadt reagieren. In der Nordstadt wurde am Mittwoch deutlich, dass sich etwas tut. An der Josef-Fischer-Straße ist eine neue Kindertagesstätte entstanden, die im Januar in Betrieb geht. Gefeiert wurde am Mittwoch schon mit den Kindern aus der Nachbarschaft.

In der Kita „Kleiner Bär“ gibt es Platz für insgesamt 80 Kinder. Sie wurde in direkter Nachbarschaft zur bestehenden Kita „Nordstern“ gebaut. Betreiber ist in beiden Fällen der freie Kindergartenträger AKGG (Arbeitskreis gemeindenahe Gesundheitsversorgung). Zwei Millionen Euro hat der Neubau nach Angaben von AKGG-Geschäftsführer Sören Link gekostet. Finanziert wird das durch Fördermittel des Bundes, der Stadt und einen Kassenkredit.

Insbesondere in der Nordstadt habe man bei den ständig laufenden Erhebungen einen steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen festgestellt, sagte Kinder- und Jugenddezernentin Anne Janz (Grüne).

Von den 370 neuen Betreuungsplätzen, die in diesem Jahr stadtweit entstanden sind, entfalle die Hälfte auf die Nordstadt und Rothenditmold. Seit 2013 sind knapp 1000 neue Plätze geschaffen worden, jeweils mehr als 400 Plätze für Kinder unter drei Jahren und für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt sowie rund 150 Hortplätze. „Wir konnten die Kapazitäten im gesamten Stadtgebiet nur ausbauen durch die Beteiligung der freien Träger wie dem AKGG“, sagte Janz.

Vier Gruppen und Elterncafé

Der Neubau an der Josef-Fischer-Straße kann sich jedenfalls sehen lassen. Auf einer über zwei Etagen verteilten Fläche von 570 Quadratmetern bietet er Platz für vier Gruppen von Kindern bis zu sechs Jahren. Eine Gruppe ist für Kinder unter drei Jahren vorgesehen. Ein Elterncafé im Erdgeschoss ist als Begegnungsstätte geplant.

„Auch im Jahr 2018 werden wir den Ausbau weiter vorantreiben“, kündigte Janz an, die sich darin mit Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) einig ist.

Durch Neubaugebiete, Zuzüge und eine gestiegene Geburtenrate rechnet die Stadt Kassel mit einer weiter wachsenden Zahl der Kinder. Somit werde auch der Betreuungsbedarf steigen.

In den Entwurf für den Haushalt 2018, über den die Stadtverordneten am kommenden Montag entscheiden, sind Mittel für über 500 zusätzliche Betreuungsplätze vorgesehen.

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