Stadtfest Kassel: Die Bühne als Magnet

Kassel. „Hey, was geht ab - wir feiern die ganze Nacht“. Das Lied von den Atzen, das am Sonntagabend über die Open-Air-Disco auf dem Opernplatz dröhnte, nahmen die Besucher des Stadtfests wörtlich.

Vier Tage und Nächte lang sorgte ein umfangreiches Programm mit Musik, Unterhaltung und Spaß für Besucher jeden Alters für eine volle Innenstadt. Trotz des anfangs durchwachsenen Wetters zog Uwe Vater, Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur MM Konzerte ein positives Fazit: „Mehrere Hunderttausend Besucher waren an vier Tagen in der City und hatten eine Menge Spaß.“

Kasseler Stadtfest lockt zahlreiche Besucher an

Update

Dieser Artikel wurde um 19 Uhr am Pfingstmontag aktualisiert

Nach Angaben der Polizei blieben die Menschen dabei auch überwiegend friedlich, lediglich zu einer Reihe von Sachbeschädigungen sei es gekommen. Neben Bands aus der Region, die ihr Stammpublikum vor die Bühnen auf dem Königsplatz, am Rathaus und in der Wilhelmstraße lockten, entfalteten vor allem Stars wie Laith Al-Deen, Paddy goes to Holyhead und der Newcomer „Das gezeichnete Ich“ Magnetwirkung.

Viel Applaus gab es auch für die Shows der Kasseler Tanzschule Body & Soul, die zusammen mit der Ballettschule Wilkinson ein tolles Programm von Klassik bis Hip-Hop bot. Fast 100 Kinder und Jugendliche standen in verschiedenen Formationen auf der Bühne.

Wer noch mehr Bewegung brauchte, der konnte den Geschwindigkeitsrausch im Flugkarussell Boostermaxx zelebrieren. Die an einer senkrechten Achse kreisenden Gondeln beschleunigen in drei Sekunden auf 100km/h und schleudern die Insassen in 55 Meter Höhe.

Super - lautet der Kommentar von Niklas Schöttner, als er wieder festen Boden unter den Füßen hatte, „Ein bisschen die Orientierung verliert man da oben schon“, sagt der 21-Jährige aus Kassel. „Aber das ist klasse, wenn man die Sonne unterhalb der Füße hat“, findet sein Freund Martin Moskala.

Eine Stadtfest-Tradition ist inzwischen auch der Schülerband-Wettbewerb am Pfingstmontag. Den Gewinner geben wir morgen bekannt.

Von Katja Rudolph und Christina Hein

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