Stadtgeschichte steht im Fokus

Universität beteiligt sich am Kasseler Stadtjubiläum

Stadtgeschichte: Das Foto zeigt eine historische Aufnahme der Marktgasse in Kassel. Die Stadtgeschichte ist Thema der Vortragsreihe „Kassel Stadtgeschichte 913-2013“. Archivfoto/nh

Kassel. Die Universität Kassel und die Kunsthochschule beteiligen sich mit verschiedenen Projekten am Stadtjubiläum 1100 Jahre Kassel. Im Fokus stehen die beiden offiziellen Jubiläumsprojekte.

Bereits am 15. Januar eröffnet die Vortragsreihe „Kassel Stadtgeschichte 913-2013“ des Fachs Geschichte die Jubiläumsveranstaltungen. Unter Leitung von Prof. Ingrid Baumgärtner, Fachgebiet Mittelalterliche Geschichte im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, soll die Reihe zum Jubiläumsdatum hinführen: Am 18. Februar 2013 liegt die erste dokumentierte Erwähnung genau 1100 Jahre zurück. Die Veranstaltungen finden vom 15. Januar bis zum 12. Februar (siehe Programm) statt. „Ziel der Vortragsreihe ist es, Geschichte und Entwicklung der Stadt Kassel von der Ersterwähnung bis ins 20. Jahrhundert in fünf kleinen Spots zu beleuchten“, sagt Baumgärtner.

Das zweite offizielle Jubiläumsprojekt „Literatur in Kassel hör- und sichtbar machen“ wurde unter Leitung von Prof. Nikola Roßbach im Fachbereich Geistes- und Kulturwissenschaften, Institut für Germanistik, entwickelt und soll im Mai 2013 starten. Das Projekt stellt Schriftstellerinnen und Schriftsteller vom 18. bis ins 20. Jahrhundert vor.

Wie sah die Stadt im 19. und 20. Jahrhundert aus? Diese Frage beantwortet ein Buch, das die zentralen Aspekte der Politik-, Sozial-, Wirtschafts-, Alltags- und Kulturgeschichte der Stadt in diesem Zeitraum beleuchtet. In dem Projekt soll die Geschichte der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert erforscht und aufgearbeitet werden.

Möglichkeiten, sich online mit der Stadt auseinanderzusetzen, bietet das Projekt „Math and the City: Mit dem Himmelsstürmer Mathematik lernen“. Unter der Leitung von Mathematik-Didaktikerin Prof. Rita Borromeo Ferri wurden Mathematikaufgaben entwickelt, die über eine spezielle Internetplattform via Smartphones zur Verfügung gestellt werden. Die Aufgaben sind an bestimmte Orte in der Stadt gekoppelt und für unterschiedliche Altersgruppen konzipiert. Die Einbindung der Kasseler Bürger steht im Mittelpunkt von Projekten des Vernetzungskünstlers Andrzej Dzierzbicki. Er wird unterstützt durch die Internet- und Virtual-Reality-Techniken des Fachgebiets Technische Informatik.

Außerdem bietet die Universität für die Jubiläumswochen des Stadtteils Nord-Holland unter anderem Führungen an. (mkx)

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