Ausbau wirkt sich positiv auf Umsatzzahlen aus

Immer größere Kongresse: Kasseler Stadthalle brummt

Kassel. Das Kongress Palais Stadthalle brummt. Trotz der Bauarbeiten für den im Spätsommer 2011 fertiggestellten Kolonnadenflügel hat Kassel Marketing im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,8 Millionen Euro erzielt.

Im Vorjahr waren es 1,2 Mio. Euro. Das Umsatzziel für dieses Jahr liegt bei 2,4 Mio. Euro. „Wir sind optimistisch, es auch zu erreichen“, sagt Kassel-Marketing-Chefin Angelika Hüppe.

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Nach ihren Angaben hat es 2011 über 160 Veranstaltungen in der Stadthalle gegeben: 94 Tagungen und Kongresse, 53 Kulturereignisse und 18 gesellschaftliche Veranstaltungen. Die Zahlen belegen, dass die Kasseler Stadthalle immer öfter für große und mehrtägige Kongresse gebucht wird. Von den 176.000 Besuchern (Vorjahr: 118.000) nahmen 58.000 (2010: 22.000) an mehrtägigen Kongressen teil. 83 000 (2010: 61.000) besuchten Konzerte und gesellschaftliche Veranstaltungen.

Die daraus resultierende Wertschöpfung für die Stadt beziffert Kassel Marketing auf 40 Mio. Euro (Vorjahr: 20 Mio. Euro). „Davon profitieren Unternehmen am Standort wie Hotels und Zulieferer“, sagt Hüppe. Es sei gelungen, große Veranstalter nach Kassel zu holen wie die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung. Ein weiteres Beispiel für namhafte Kongresse aus dem Bereich Gesundheit sei der Christliche Gesundheitskongress.

Für Peter Ley, Geschäftsführer des Tagungszentrums Stadthalle Kassel (TSK), belegen die Zahlen, dass die vorab erstellte Wirtschaftlichkeitsberechnung aufgegangen ist. Die Annahme, dass die Stadthalle mit dem Anbau besser zu vermieten ist, habe sich als richtig erwiesen. Die von der Stadt und Kassel Marketing mitgetragene Entscheidung für den 6,1 Mio. Euro teuren Ausbau sei mutig gewesen. „Der Erfolg hat die Entscheidung gerechtfertigt.“ Trotz der guten Zahlen muss die Stadt jährlich 1,3 Mio. Euro beim Kongress Palais zuschießen.

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