Stadtjubiläum: Gratulieren Sie Kassel zum 1100. Geburtstag

Kassel. Mit einem Festakt in der Stadthalle begannen am Montag die Feierlichkeiten zum 1100. Geburtstag Kassels. Am 18. Februar 913 unterzeichnete der Frankenkönig Konrad I. zwei Urkunden. Eine nennt als Ausstellungsort Chassalla, die andere Chassella.

Zwei ähnlich klingende Namen, ein Datum: Der 18. Februar vor 1100 Jahren war jedenfalls der erste schriftliche Beleg für die Existenz Kassels und damit die offizielle Geburtsstunde der Stadt.

Per Kommentar unter diesem Artikel oder per Email an online@hna.de können Sie der Stadt Kassel zum Geburtstag gratulieren und gleichzeitig Ihre Wünsche für die Stadt aufschreiben.

Das wünschen wir Kassel

"Zufriedenheit und Wohlstand": Ich wünsche zum 1100. Geburtstag, dass der Aufstieg Kassels anhält. Ich hoffe, dass die Menschen in der Stadt in Zufriedenheit und wenn möglich auch in Wohlstand leben können. Anneliese Hartleb (91), bekannt als „Frau Goethe“

"Viele Gäste wie bei documenta": Ich wünsche der Stadt, dass durch die vielen Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums ganz viele Touristen Kassel besuchen. Es sollten immer so viele Gäste in der Stadt zum Essen und Trinken kommen wie bei der documenta. Das war toll und davon profitieren alle. Kostas Vick (53), Wirt des Düsseldorfer Hofes

"Im Fußball ist noch mehr drin": Ich liebe meine Stadt, und eigentlich hat Kassel fast alles, was man sich wünschen kann. Bei uns gibt es so viel Grün, so viele Parks, da beneiden uns viele drum. Was noch fehlt, ist höherklassiger Fußball. Aber daran arbeiten wir beim KSV. Und ich verspreche, dass es keine 1100 Jahre dauern wird. Jens Rose (52), Unternehmer und Vorstandsmitglied des KSV Hessen Kassel.

"Das Erbe besser behandeln": Von dem Kassel, das ich aus meiner Jugend kenne, ist kaum etwas übrig geblieben. Durch die Bomben wurde vieles zerstört, auch mein Elternhaus. Nach dem Krieg sind viele Gebäude, die man noch hätte retten können, abgerissen worden. Deshalb wünsche ich mir und meiner Heimatstadt, dass mit dem, was an historischem Erbe noch da ist, besser und sorgsamer als bisher umgegangen wird.Hans Germandi (87) hält die Erinnerung an das alte Kassel wach.

"Noch bekannter werden": Ich wünsche der Stadt, dass sie mit ihren Kunstschätzen und Ausstellungen noch bekannter und noch beliebter in Deutschland wird. Kassel ist eine wunderschöne und fantastische Stadt, die es verdient hat, von noch mehr Menschen besucht zu werden. Nicht nur zur documenta. Evelin Bernhard (63), Vorstand „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not“.

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