Für den Höhepunkt des Stadtjubiläums ist die Resonanz weit größer als erwartet

200 Gruppen im Festzug dabei

Kassel. Der Höhepunkt der 1100-Jahr-Feier Kassels wirft seine Schatten voraus: Auf die Festwoche vom 13. bis 22. September mit fast 200 Einzelveranstaltungen werden die Kasseler in den nächsten Wochen mit einer großen Werbekampagne überall im Stadtbild eingestimmt.

Wie das aussehen wird, stellten das Büro Kassel 1100 und Prof. Bernhard Stein von der Kunsthochschule Kassel am Dienstag im Rathaus vor.

Auf weinrotem Hintergrund werden die von Stein entwickelten Jubiläumssymbole auf Plakaten, in Werbeschaukästen, an Litfaßsäulen und Laternenpfählen darauf hinweisen, dass es zehn Tage lang in Kassel viel zu feiern und zu erleben gibt. Bereits angelaufen ist die Kampagne an der Fassade des Kulturbahnhofs und auf der LED-Werbetafel am Altmarkt.

Nach Ferienende solle es dann richtig losgehen, sagte Carina Mihr vom Büro 1100. Mit Großflächenplakaten werde auch in umliegenden Städten wie Göttingen, Marburg, Paderborn und Warburg für das Festprogramm in Kassel geworben. Dazu gehören am ersten Wochenende unter anderem ein Glockenspielfestival rund um die Karlskirche, das Theaterfest des Staatstheaters und der große Jubiläumsumzug am Sonntag, 15. September.

Dafür haben Gruppen aus Kassel und Umgebung bisher 200 Beiträge angemeldet, sagte Magistratsdirektor Hans-Jochem Weikert – also weit mehr als die 120 Zugnummern, die sich die Organisatoren anfangs zum Ziel gesetzt hatten. Bei dem Umzug, der als Sternmarsch aus vier Richtungen zum Friedrichsplatz geplant ist, sollen möglichst auch alle Interessenten zum Zuge kommen, sagte Weikert. „Es gab zunächst Bedenken wegen der Länge und der Dauer, aber unsere Planer sagen, dass das klappen kann.“

Erstmals in Eigenregie von Kassel Marketing wird vom 20. bis 22. September das Stadtfest gefeiert, das wegen des Jubiläums vom üblichen Pfingsttermin dorthin verlegt wurde. Kassel-Marketing-Geschäftsführerin Angelika Hüppe verspricht ein Programm, „das für alle etwas bereithält und des Anlasses würdig ist“.

Das Herzstück des Stadtfests soll der Friedrichsplatz mit einer zentralen Konzertbühne bilden, während der Königsplatz zum Schauplatz eines historisch-nostalgischen Markttreibens werden soll. Im Bereich vor dem Rathaus wird es eine weitere Konzertbühne geben, dort werden sich zudem die Fest-Attraktionen bündeln, die mit Kassel und der Region zu tun haben. Der Opernplatz soll zur Disco-Zone werden, die Treppenstraße zur Erlebniswelt für Kinder. Und ganz im Zeichen des Tanzes werde die Wilhelmsstraße stehen: Dort soll es Darbietungen aller tänzerischen Stilrichtungen, Schnupperkurse und Gelegenheit zum freien Tanzen geben.

Die detaillierten Programme für Festwoche und Stadtfest sollen in zwei Wochen veröffentlicht werden, hieß es. www.kassel-1100.de

Von Axel Schwarz

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