Begeistert von den Sehenswürdigkeiten der Stadt

Stadtrundfahrt durch Kassel: Flic-Flac-Artisten besuchten Helden im Nebel

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Ein kaltes Vergnügen: Die Artisten und Mitarbeiter des Zirkus Flic-Flac machten gestern Nachmittag eine Stadtrundfahrt, zu der Kassel Marketing eingeladen hatte.

Kassel. "Toll", "beeindruckend" und "groß": Die Artisten des Zirkus Flic-Flac waren bei einer Stadtrundfahrt begeistert vom Herkules und der Karlsaue. 

Wenn man sie in der Manege des Zirkus Flic-Flac sieht und ihre Fähigkeiten bestaunt, dann käme man kaum auf die Idee, dass diese durchtrainierten Sportskanonen hin und wieder auch die Gemütlichkeit lieben. Da ist es für einen normalen Menschen schon beruhigend, dass die Artisten am Sonntagnachmittag einen Kaffee im Restaurant Herkulesterrassen einem längeren Aufenthalt an Kassels Wahrzeichen vorzogen.

Es war aber auch verdammt kalt und zugig, als die knapp 40 Künstler und Mitarbeiter des Zirkus Flic-Flac, der noch bis 8. Januar in Kassel gastiert, am Herkules Station machten. Kassel Marketing hatte zu der Stadtrundfahrt eingeladen. „Der Neujahrstag war der einzige mögliche Termin, weil die Artisten da keine Nachmittagsvorstellung haben“, sagt Andrea Berens von Kassel Merketing.

Auch wenn es kalt und die Sicht am Herkules sehr schlecht war, so zeigten sich die Artisten von Kassels Sehenswürdigkeiten begeistert. Wie schön der Bergpark im Sommer sein kann, hatte die Gruppe, die aus ganz verschiedenen Teilen der Welt stammt, vorher in einem Film im Besucherzentrum gesehen. Die Wasserspiele haben besonders den Artisten Mehmed Mehmedov (Duo Exxtreme) aus Bulgarien beeindruckt. Die Fontänen seien „amazing“ (toll), sagte Mehmedov, der mit seiner Frau Bernadett und Tochter Miriyam (fast 3) an der Rundfahrt teilnahm. Es ist eigentlich auch kein Wunder, dass Mehmedov die Fontänen gefallen: In der Manege spielt bei seiner Nummer das Thema Wasser eine nicht unerhebliche Rolle.

Regisseurin Roma Hervida will auf alle Fälle im Sommer nach Kassel zurückkehren, um sich die Wasserspiele anzuschauen. Bei der Stadtrundfahrt habe sie auch beeindruckt, wie groß die Karlsaue ist. Das habe sie bislang gar nicht begriffen, obwohl sie jeden Tag mit ihren drei Hunden dort spazieren geht.

Die Regisseurin freute sich, dass so viele Artisten an der Rundfahrt teilgenommen haben. „Nur die Mongolen fehlen“, sagte Hervida. Das könne sie sich nicht erklären, weil die doch gar nicht so lange auf der Silvesterparty geblieben wären.

Vielleicht fürchteten die starken Männer aus der Mongolei einfach nur die Konkurrenz. Herkules gilt eben nach wie vor als einer der Stärksten.

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