Schnellcheck

Stadtsommer nimmt Fahrt auf: So war das Wochenende mit Musik und Märkten in Kassel

Urlaubsgefühle: Die Lavendelsäckchen beim Markt auf dem Königsplatz waren gefragt.
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Urlaubsgefühle: Die Lavendelsäckchen beim Markt auf dem Königsplatz waren gefragt.

Nach einer Woche Pause wegen der angekündigten und dann doch verbotenen Querdenker-Demo ist der Stadtsommer Kassel am Wochenende durchgestartet. Wir haben uns umgeschaut.

Kassel - Es gab jede Menge Gelegenheiten, sich mit leckeren Lebensmitteln einzudecken. Wie das Wochenende beim Stadtsommer in Kassel insgesamt lief, beantwortet der Schnellcheck:

Stadtsommer Kassel: Ist das Angebot auch angenommen worden?

Auf jeden Fall, wobei die Resonanz unterschiedlich war. Relativ verhalten ging es auf dem Friedrichsplatz in Kassel los. Dabei klingt so ein Regionalmarkt unter den Linden ja durchaus vielversprechend. Und es wurde zum Nachmittag auch besser. „Ich bin sehr zufrieden, das hat sich noch gut entwickelt“, sagt Guido Zinke, Filialleiter der Weinhandlung Bremer.

Entspannte Stimmung auf dem Friedrichsplatz: Pünktlich zum Start des Konzertprogramms am Samstag kam die Sonne raus. Im Liegestuhl konnte man den Auftritt von Brian ’O Gott genießen.

Das Angebot mit Honigbier aus Kaufungen, Ahler Wurscht vom Landmetzger und Brot vom Kragenhof kam ebenfalls an. Und das, obwohl die Stände zumindest am Samstag eine Ergänzung zur gut besuchten Markthalle waren.

Stadtsommer Kassel: Und wie sah es auf dem Königsplatz aus?

Der hat ja eine lange Tradition als Marktplatz, das wurde auch am Wochenende deutlich. Im unteren Bereich die Stände mit den italienischen Spezialitäten, weiter oben Leckereien aus Frankreich mit dem Schwerpunkt Provence. Da schauten sich viele um, die wohl sonst nur an der Haltestelle auf die nächste Bahn gewartet hätten.

Ob die Händler zufrieden waren? Diese Frage beantwortete jedenfalls Sasha aus Avignon mit einem strahlenden Lächeln sowie einer zustimmenden Mischung aus Französisch und Deutsch. Sein Stand mit den leuchtenden Lavendelsäckchen, die so herrlich nach Urlaub duften, war jedenfalls ein Anziehungspunkt.

Stadtsommer Kassel: Und wie sah es mit dem Konzertprogramm aus?

Da gab es zum Auftakt am Samstag ein Heimspiel für die Soulbrothers mit Brian O’ Gott und Thomas „Stolle“ Stolkmann. Als die auf der Bühne loslegten, füllten sich schnell die Liegestühle auf dem Friedrichsplatz. Eine richtig schöne und entspannte Stimmung war das.

Auf dem Friedrichsplatz: Guido Zinke von der Weinhandlung Bremer.

Ganz wichtig: Es blieb am Samstag trocken. Vielleicht war es für einen Stadtsommer am Abend noch etwas zu kühl, aber das kann ja noch werden. Die Veranstaltungsreihe nimmt jedenfalls spürbar Fahrt auf.

Stadtsommer Kasel: Was sagen die Kaufleute?

Alexander Wild, der Vorsitzende der City-Kaufleute, war mit der Resonanz mehr als zufrieden. Man merke zwar immer noch eine gewisse Zurückhaltung, aber das sei angesichts der Pandemie ja auch verständlich. Die Rückmeldungen von den Marktbeschickern seien durchweg positiv gewesen. Und auch für die Innenstadt lohne sich das von Kassel Marketing auf die Beine gestellte Programm.

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„Die Menschen erleben, dass es sich lohnt, mal wieder in die Stadt zu gehen“, sagt Alexander Wild. Am kommenden Wochenende geht es weiter. Dann gibt es wieder Konzerte umsonst und draußen. Unter anderem mit Karaoke. (Thomas Siemon)

In der Innenstadt von Kassel gibt es neben dem Stadtsommer in diesem Jahr gleich zwei Biergärten am Friedrichsplatz, die zum Verweilen einladen: Der Biergarten der Kulturgesichter Kassel auf dem südlichen Friedrichsplatz vor dem AOK-Gebäude sowie ein digitaler Biergarten.

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