Stadtteilzentrum bietet Gespräche und Einkaufsservice für Bedürftige an

Agathof bis zum 30. April geschlossen

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Bieten Hilfe für Bedürftige im Kasseler Osten an: Der Leiter des Stadtteilzentrums Agathof, Gunther Burfeind, und die Vorsitzende des Trägervereins, Rose Ostermann, wollen auch während der Schließung des Stadtteilzentrums Bedürftigen ihre Hilfe anbieten. 

Das Corona-Virus hält die Menschen auf der ganzen Welt in Atem. Das öffentliche Leben in Deutschland und in der Region ist stark eingeschränkt und mit weiteren Beschränkungen bis hin zu einer Ausgangssperre ist jederzeit zu rechnen.

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Das Corona-Virus hält die Menschen auf der ganzen Welt in Atem. Das öffentliche Leben in Deutschland und in der Region ist stark eingeschränkt und mit weiteren Beschränkungen bis hin zu einer Ausgangssperre ist jederzeit zu rechnen.

Vor diesem Hintergrund wurde vom Bettenhausen Netzwerk auch die dritte Bettenhäuser Kulturwoche abgesagt und das Stadtteilzentrum Agathof für den Besucherverkehr von der Stadt Kassel zunächst einmal bis zum 30. April geschlossen.

„Das Kasseler Stadtteil-, Nachbarschafts- und Familienzentrum Agathof ist in normalen Zeiten ein Ort des Austauschs und der lebhaften und vielfältigen Begegnung“, sagte der Leiter des Agathofs, Gunther Burfeind. Dort werden soziale Kontakte gepflegt und aufgebaut. Ein soziales Miteinander findet aufgrund der Schließung nun wochenlang nicht mehr statt, da die Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren komplett entfallen. Aufgrund der besonderen Bedrohung durch das Coronavirus werden ältere Menschen zudem dazu aufgefordert, auch im privaten Bereich die persönlichen Kontakte zu minimieren und sich aus dem öffentlichen Leben weitestgehend zurückzuziehen. Das heißt auch nicht mehr ins Café zu gehen oder nicht selbst die Einkäufe zu tätigen.

Diese Maßnahmen bieten auf der einen Seite einen sinnvollen Schutz vor der lebensbedrohlichen Ansteckung, führen aber auf der anderen Seite zu seelisch belastenden Situationen.

Wer alleine wohnt und in der Nähe keine Familie hat, wird viel mehr Zeit als sonst ohne soziale Kontakte verbringen und sich zunehmend isoliert und einsam fühlen. Wer aus unterschiedlichen Gründen mit der Nachbarschaft wenig vertraut ist, mag dort nicht um eine Einkaufs- oder Alltagshilfe bitten. „In dieser krisenhaften Zeit wollen wir aber nicht tatenlos bleiben“, sagt die Vorsitzende des Vereins Stadtteilzentrum Agathof, Rose Ostermann. Deshalb haben sich Mitarbeiter und Ehrenamtliche dazu entschlossen, ihre Unterstützung nun eben auf eine andere Art und Weise anzubieten.

Ältere Menschen aus dem Kasseler Osten, die Fragen haben oder einfach mal mit jemandem reden möchten, können sich während der normalen Arbeitszeit bis zum 30. April an das Agathofteam wenden. Dabei kann es um einen telefonischen Austausch, um eine praktische Einkaufshilfe oder um einen Apothekenservice gehen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten werden die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen helfen so gut es geht.

Wer an einem persönlichen Austausch oder an einer Hilfe interessiert ist oder als weiterer Helfer agieren möchte, kann sich im Stadtteilzentrum Agathof melden.  znb

Ansprechpartner: Ramona Westhof oder Gunther Burfeind T 05 61 / 57 24 82 E-Mail: info@agathof.de

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